Kein Schwein ruft mich an!

trällerte Max Raabe 1992. Damals war der graue Wählscheibendino zwar schon durch rote oder grüne Tastengeräte ersetzt, aber Geräte ohne Schnur noch sehr rar. Außerhalb der Wohnung sowieso. Die Markteinführung des ersten Handys im Juli dieses Jahres, dem Motorola I3200 für schlappe 5000 DM, dürfte den meisten von uns entgangen sein. Heute besitzen wir zwar Smartphones, aber profanes Telefonieren war eigentlich nicht mehr so angesagt. Chatten, mailen, Bilder schicken, Clips versenden ist im Trend. Bis vor vier Wochen. Das persönliche Gespräch ist wieder im Kommen, wenn Besuche nicht mehr möglich sind. Ob Telefonieren auch taugt um ausfallende Singstunden zu ersetzen erprobten einige wagemutige Sänger und Sängerinnen letzten Donnerstag zusammen mit Özer. Ergebnis: Der Spaßfaktor ist hoch, der künstlerische Wert eher nicht.

Verwaltungssitzung 2020. Jeder sitzt alleine zu Hause. Aber gemeinsam sind wir auf dem Bildschirm. Auch das ist Vereinsleben.

Erfolgreich erweisen sich die neuen Medien für die Vereinsverwaltung. Per Videokonferenz gelingt es den Verein auch in schweren Zeiten, zu lenken. Denn wenn auch nicht gesungen wird, im Hintergrund ist trotzdem einiges zu regeln und zu planen. Insbesondere nachdem wir ja für das Jubiläumsjahr einige zusätzliche Veranstaltungen vorgesehen hatten.

April, April!

Die Terrassensaison im "Waldblick" ist eröffnet! Natürlich nicht. Solche Scherze bieten sich in der augenblicklichen Situation nicht wirklich an. Richtig ist aber, dass Esma und Niko seit Mittwoch, 1. April, ihre Kochkunst für Abholung und Lieferservice anbieten! Wir können uns also nach einer virtuellen Chorprobe heute Abend gemütlich mit unserem abgeholten Essen vor den Laptop setzen und gemütlich zusammensitzen. Die beste Gelegenheit den Knoblauchsalat ohne Anfeindungen vom Nebenmann zu genießen.



Coro No!

Wie viele schlechte Witze haben wir uns seit Anfang des Jahres in gemütlicher Runde nach der Chorprobe erzählt? Und wie schnell waren uns diese Witze leid. Ein Virus im fernen China, der nach einem mexikanischen Bier benannt ist. Abgehakt. Wir hatten doch so viel Wichtigeres zu besprechen. Den Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr. Februar 2019 hatten wir mit einer großen Werbeaktion auf einen Schlag viele neue, gute und motivierte Sängerinnen und Sänger für unsere neuen modernen Chöre gewinnen können. Und wir haben zusammen ein tolles erstes Jahr erlebt. Außerdem hatten wir Tausende von Dingen zu planen, denn schließlich steht 2020 ja das 125-jährige Vereinsjubiläum an. Eine grandiose Spendenbereitschaft zur Finanzierung dieses, für den Sängerbund so wichtigen Ereignisses, hatte uns in den ersten beiden Monaten des Jahres wirklich überwältigt und noch mehr motiviert, die Planungen zu Jubiläumsmatinee, Festabend, Ehrennachmittag und Festkonzert zusammen voranzutreiben. Und natürlich unsere musikalischen Ambitionen für dieses Jahr. Ein großes Repertoire will für alle Veranstaltungen gestemmt werden. Eine intensive Probenphase war Anfang März gerade am Anlaufen, der Countdown für das gemeinsame Probenwochenende des Coro Minuetto war bereits im einstelligen Bereich angelangt, als auf einmal erste dunkle Wolken aufzogen: Südtirol, Anordnungen der Gemeinde, Hinweise des Robert-Koch-Institutes. Dann die ersten Rückkehrer aus Italien, die ersten Infizierten in Deutschland. Und dann 6 Stunden vor der Chorprobe: Stopp - Aus - Ende! Diskussionen. Ist das wirklich notwendig? Übertreiben wir nicht?

Wie sollen wir die Leute nächste Woche wieder motivieren, zur Probe zu kommen? Weiter ging es Schlag auf Schlag: Einstellung des Probenbetriebes im Waldblick bis mindestens Mitte / Ende April. Um uns herum Absagen auf Absagen!

 

Donnerstag, 12. März 2020, 20 Uhr: Erste Chorprobe in Corona-Zeiten. Ein Anblick, den wir wohl leider noch eine Weile ertragen müssen.

Was bedeutet das jetzt für uns? Wir wissen es noch nicht. Wir können es uns einfach noch nicht komplett vorstellen. Wir wissen, dass wir nur so dazu beitragen können, dass der Verlauf dieser Pandemie nicht schlagartig unser Gesundheitssystem lahmlegt. Aber sich vorzustellen, dass wir uns erst am Anfang befinden. Dass es noch mindestens fünf Wochen so weitergehen soll. Fünf Wochen ohne Chorproben, ohne gemeinsame Aktionen, ohne Arbeitseinsätze, ohne unsere lieb gewonnenen Singstunden mit anschließendem gemütlichen Beisammensein. Das funktioniert irgendwie noch nicht. Dass die aktuelle Situation nicht schlagartig nach dem Wochenende wieder vorbei sein wird, werden wir wohl erst am Montag glauben.
So gut es geht, werden wir unter den aktuellen Bedingungen unsere Planungen vorantreiben. Immerhin bieten uns die Segnungen der modernen Elektronik die Möglichkeiten, trotz eingeschränkter Sozialkontakte den Gemeinsinn des Sängerbundes virtuell oder in der Cloud zu pflegen. Beziehungsweise über YouTube oder selbst aufgenommene Probenmitschnitte alleine im stillen Kämmerlein weiter zu proben. Wir bitten alle Aktiven, auch ohne gemeinsame Proben, an unsere Pläne für dieses Jahr zu glauben. Und alle Passiven sowie Freunde des Vereins dürfen uns die Daumen drücken, dass wir es schaffen, im Herbst ein würdiges Jubiläumskonzert auf die Bühne im Bürgerhaus zu zaubern.

Und zum Mut machen ein Hinweis für all unsere älteren Mitglieder: Viele unserer jungen Mitglieder sind bereit, Einkäufe und Botengänge für Euch zu machen. Meldet Euch bei Bedarf einfach bei einem Verantwortlichen des Vereins, wir organisieren das!

 

 

Überflüssig zu erwähnen: Alle Chorproben entfallen bis auf Weiteres!

 

Bleiben Sie gesund!

 


Da setzt dich hin

Chorproben können anstrengend sein. Nicht nur für die Stimme. Zwar müssen wir nicht die ganze Probe über stehen, sondern dürfen zwischendurch doch auch im Sitzen üben, aber auch das kann auf die Dauer unbequem werden, wenn die Sitzgelegenheit unbequem ist. Unsere alten Stühle hatten schon vor längerer Zeit den Geist aufgegeben und die Interimslösung mit Stühlen, die uns der Sängerbund Friedrichstal freundlicherweise überlassen hatte, machte die Singstunden manchmal zu einer harten Ausdauerprüfung für das Hinterteil. Jetzt gibt es aber Gelegenheit zum Aufatmen. Der Sängerbund hat neue Stühle angeschafft. Ein weiches Polster und eine bequeme Sitzposition versprechen neben dem Musikgenuss auch weniger Hühneraugen am Allerwertesten.  Wenn das nicht ein weiterer Grund ist, einmal in unsere Singstunde zu kommen.

 

Für Weihnachten zu spät, für Ostern zu früh. Unsere neuen Stühle brauchten wir nicht suchen, aber auspacken mussten wir sie.

 

Anmeldung zu den Jubiläumsveranstaltungen

Wir bitten insbesondere unsere passiven Mitglieder, sich bis zum 15.03. für unsere Jubiläumsveranstaltungen im Mai und September anzumelden. Ein Schreiben dazu wurde an alle versandt. Bitte entweder einem aktiven Mitglied Bescheid sagen oder die 0160/7816775 anrufen.

 


Lang, lang ist es her, dass dieser Schlager ein Ohrwurm war. Die Sängerin Marion Maerz, die 1965  damit ihren ersten Hit landete, ist schon lang vergessen. Dass diese alte Kamelle die Zeiten bis heute trotzdem überdauert hat, dürfte auch daran liegen, dass Anfang der Siebziger eine andere junge Dame mit längeren Haaren und kürzeren Röcken dem Song einen attraktiveren Auftritt bescherte. Durch Katja Ebstein  wurde dieser Titel sozusagen zum geflügelten Wort, um jemanden nach längerer Abwesenheit wieder anzukündigen.

Beim Sängerbund durften wir endlich wieder Özer Dogan bei uns am Dirigentenpult begrüßen. Seit Jahresbeginn war er rekonvaleszent und wir durften mit seiner Vertretung vorlieb nehmen. Aber seit letzten Donnerstag ist er wieder da! Für alle, welche die erste Singstunde im neuen Jahr mit ihm versäumt haben, besteht heute die Gelegenheit wieder Spaß und Laune beim Singen mit ihm zu genießen.

Unser Dirigent ist wieder da bei uns in der Singstunde. Und wieder fit für die nächsten Auftritte.

 

 


Weiter so ...

Der Daumen geht bei der Vorstandswahl nach unten, weil die Mitglieder genug davon haben, wenn  einfach immer bloß "weiter so" gemacht wird. Eine knappe Mehrheit gibt es dann vielleicht , weil wenigstens "weiter so" gemacht wird. Immerhin besser, wie wenn gar nichts gemacht wird. Man sieht, ohne den entsprechenden Kontext können diese beiden Worte ganz unterschiedliche Bedeutungen ausdrücken.

Bei der Vorstandswahl im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Sängerbundes genügte ein einfaches Satzzeichen als Erläuterung zum überwältigenden Wahlergebnis des gesamten Vorstandes. "Weiter so!"

Weiter so mit den Renovierungsarbeiten am Waldblick. Weiter so mit der Sängerwerbung und dem Mitgliederzuwachs, weiter so mit der finanziellen Sanierung und dem soliden Kassenstand. Weiter so mit den begeisternden Konzerten im ausverkauften Bürgerhaus, weiter so mit der Planung des Jubiläumsjahres. Kassenwartin Elvira Schindler-Schmidt stellte wie jedes Jahr mit großer Sorgfalt jeden Posten der Kasse vor, Frank Butzer erläuterte mit aussagekräftigen Graphiken, wie sich der Mitgliederzuwachs auswirkt und Uwe Bergdolt ließ mit einem Multimediarückblick nicht nur Bilder sprechen, sondern auch Konzerthöhepunkte erklingen.

 

Der Männerchor unter Leitung von Jürgen Lichtenwalter eröffnete die Jahreshauptversammlung mit dem Klassiker "Abendruhe"

 

Bei einem so erfolgreichen Jahr fiel es den bisherigen Amtsinhabern und Inhaberinnen nicht schwer, sich für eine weitere Amtszeit bereit zu erklären, um wie oben schon erwähnt, unverändert in eine zweite Amtszeit zu gehen. Neben der ersten Vorsitzenden Simone Wildschütz wurde auch der Schriftführer Frank Butzer im Amt bestätigt. Ebenso die Beisitzer Annette Hofheinz, Carmen Dahringer, Dorit Hesselschwerdt, Gerhard Albrecht, Susanne Rebmann und Mathias Heckele.

 

Die Aktivitäten im Jubiläumsjahr präsentierte dann Simone Wildschütz. Neben einer zwanglosen Party für die jung gebliebenen Mitglieder eines Traditionsvereins im Mai gibt es zum Gründungsjubiläumstag im September einen Nachmittag mit Bildern und Erinnerungen bei Kaffee und Kuchen. Würdigen wollen wir das Jubiläum im festlichen Rahmen einer Matinée bei Reden, Grußworten,  musikalischen Akzenten mit Würdenträgern, befreundeten Vereinen und unseren Mitgliedern. Und natürlich wird es zum Abschluss des Jubiläumsjahres auch wieder ein großes Konzert geben. Mit Band und Lichtshow wird der Sängerbund im Herbst mit allen seinen Chören zeigen, wieviel Leben nach 125 Jahren in einem Gesangsverein  steckt.

 

Gruppenbild mit Dirigent. Gleich für drei Sängerinnen durfte unser Ersatzdirigent Frank ein Geburtstagsständchen intonieren.

 


Heute hier, morgen dort ...

bin kaum da, muss ich fort", sang vor fast 50 Jahren der Liedermacher Hannes Wader. Ein wunderschönes Lied. Aber nicht unbedingt für einen Chor geeignet.  Schon gar nicht für einen Gesangverein, der inzwischen 125 Jahre auf dem Buckel hat und der davon lebt, dass es eine Gemeinschaft gibt, die über lange Jahre hinweg ein gemeinsames Hobby  und Traditionen pflegt. Das ist schön und auch gut, aber natürlich sollte man durchaus auch den weiteren Textzeilen dieser  Siebzigerjahre-Hymne sein Ohr leihen: "Denn was neu ist wird alt - und was gestern noch galt - stimmt schon heut' oder morgen nicht mehr".

Wer immer nur dem Alten nachhängt und Veränderungen aus dem Weg geht, der wird es kaum schaffen, die zentrale Idee der Gemeinschaft über hundert Jahre hinweg zu transportieren. Aus dem gemeinsamen Singen von Männern in dunklen Anzügen ist heute ein gemeinsames Musizieren mit Bewegung, Licht und manchmal einer Band geworden. Frauenchöre und gemischte Formationen prägen heute den Chorbetrieb. Der klassische Männerchor ist dafür fast schon eine vom Aussterben bedrohte Spezies. Aber ihn deswegen unter Artenschutz zu stellen? In dieser Frage haben wir beim Sängerbund bei Hannes Wader auch genau hingehört: "Und dann denk' ich es wär' - Zeit zu bleiben und nun was ganz andres zu tun"! Aus diesem Grund fassten wir vor einem Jahr den Entschluss, das Repertoire zu entrümpeln und als Männerchor gemeinsam Lieder zu singen, die unserem Lebensgefühl entsprechen und nun schwerpunktmäßig dem Pop- und Rockbereich entstammen. Was die Gemeinschaft angeht, sind wir allerdings immer noch sehr traditionell. Nach der Probe zusammen zu sitzen und ein Bier zu trinken finden wir nicht altmodisch. Interesse?

Heute, hier, 19:30 Uhr!

Männerchor 2020. Da bewegt sich was. Unsere Bässe bilden dafür die Basis.

 

Heute hier, morgen schon wieder...

Kaum eine Verschnaufpause gibt es diese Woche für die Aktiven des Sängerbundes. Denn morgen, Freitag, 14. Februar, findet wie bereits angekündigt unsere Jahreshauptversammlung statt. Auch wenn wir eine umfangreiche Tagesordnung zu erledigen haben, findet sich auch Gelegenheit, nach den Berichten des Vorstandes und den Neuwahlen noch gemütlich zusammen zu sitzen und das letzte Jahr Revue passieren zu lassen oder Genaueres über die Planungen im Jubiläumsjahr zu erfahren. Beginn der Versammlung ist um 19:00 Uhr. Wir freuen uns auf euren Besuch!

 


Ersatz

Wer jemals mit einem Platten liegen geblieben ist, weiß es zu schätzen, wenn er nicht mit einem Notrad oder nur per Flickspray notdürftig fit gemachten Reifen weiter hoppeln muss. Wohl dem, der mit einem neuen Ersatzrad ohne Qualitätseinbußen und ohne Verspätung sein Ziel erreichen kann.

So freuen wir uns, dass wir als Krankheitsvertretung von Özer mit Frank Reinbold einen kompetenten Ersatzdirigenten bekommen haben, bei dem es beim Üben einfach auch rund läuft. Frank hat den Probenbetrieb nahtlos übernommen und führt die Proben für die neuen Lieder sehr engagiert weiter. Da kann Özer sich getrost auskurieren und muss keine Angst haben, dass die Chöre nicht mehr singen können, wenn er wieder fit ist. Auch wenn die Proben mit Frank viel Laune verbreiten und wir gut vorankommen, wünschen wir Özer gute Besserung und freuen uns auf seine Rückkehr!

 

Erwünscht

Der gemischte Chor beginnt mit seiner Probe um 18:30 Uhr. Da unser Vizedirigent im Hauptberuf als Lehrer arbeitet, ist er pünktliches Erscheinen gewohnt. Weil Özer  wegen einem Termin am späten Nachmittag in letzter Zeit oft erst später anfangen konnte, weisen wir an dieser Stelle ganz besonders auf den korrekten Probenbeginn hin. Wer pünktlich kommt, wird mit einem abwechslungsreichen Einsingen belohnt. Wer zu spät kommt, dem wird das Nachsitzen am Stammtisch gestrichen!
 

Erinnerung

Am 14. Februar findet unsere Jahreshauptversammlung im  Vereinsheim "Waldblick" statt. Die Tagesordnung wurde bereits im Amtsblatt vor zwei Wochen veröffentlicht und kann auch auf unserer Homepage angeschaut werden. Wir freuen uns insbesondere über die Teilnahme unserer passiven Mitglieder, für die es eine gute Gelegenheit ist, sich über die Ereignisse im letzten Jahr und über die Planungen im Jubiläumsjahr 2020 zu informieren.
 


Kinofeeling

Eine große Leinwand, ein Beamer und der Geruch von Popcorn! Der Probensaal, in dem wir normalerweise selbst die Akteure sind, verwandelte sich letzten Donnerstag in ein kleines Kino.
90 Minuten begeisterte uns und unsere Phantasie ein bezaubernder Film, bei dem wir uns sowohl von den Melodien als auch der Choreografie inspirieren lassen wollten. 
Im "Manegen"-Stuhlkreis nach dem Film wurde mit viel Spaß und lautem Gelächter wild geplant, Ideen gesammelt und vor allem die Vorfreude auf unser diesjähriges Konzert im November geschürt. 

Abschied nehmen

Wir trauern um unseren treuen Sänger und langjähriges Mitglied Manfred Augstein. Er war dem Sängerbund stets tief verbunden. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren und wünschen seiner Frau und der Familie viel Kraft für die kommende Zeit.

Zur Erinnerung:  Am 14. Februar findet unsere Jahreshauptversammlung statt. Beginn 19 Uhr.  Die Tagesordnung kann in der letzten R(h)einschau oder auf unserer Internetseite nachgelesen werden.
 


Auf die Plätze, fertig, los

Die Sängerinnen und Sänger des Coro Minuetto kamen sich bei der ersten Singstunde im Jahr 2020 fast vor wie beim Winterschlussverkauf. Drei Wochen ohne Singstunde ist ein wenig wie auf Entzug. Entsprechend war der Andrang zum Probenauftakt für das  Jahr 2020. Als sich die Türen zum Probenraum öffneten, strömten zahlreiche Sängerinnen und Sänger zu ihren Plätzen und dann mussten tatsächlich noch weitere Stühle aufgestellt werden, wollten doch vier neue SängerInnen nach ihren positiven Erfahrungen im Männer- bzw. Frauenchor auch im gemischten modernen Chor mitsingen. Wir freuen uns, dass wir nach einem Jahr mit unseren modernen Chören für Frauen und Männer ein so großes Interesse geweckt haben und auch bei den gemischten Chören von den neuen Mitgliedern profitieren. 

Ein positives Zeichen, welches uns insbesondere im Hinblick auf unser 125-jähriges Jubiläum, sehr stolz macht.

Go for Gold für Beate Nagel. Die goldene Ehrenbrosche wurde nach der ersten Singstunde im neuen Jahr vom zweiten Vorsitzenden Oliver Albrecht überreicht! Die erste Vorsitzende bedankt sich mit einer Flasche Sekt.

Ehrung Teil zwei

Zum Auftakt des neuen Jahres durfte unser zweiter Vorsitzender Oliver Albrecht gleich eine angenehme Pflicht übernehmen. Beate Nagel wurde mit der goldenen Ehrenbrosche  des Badischen Chorverbandes ausgezeichnet, mit der sie für 40 Jahre aktiven Chorgesang gewürdigt wird. Nachdem es bei der Weihnachtsfeier nicht mit der Übergabe geklappt hatte,  wurde diese hochkarätige Ehrung gleich nach der erste Singstunde des gemischten Chores nachgeholt. Der Sängerbund Linkenheim freut sich, dass wir immer wieder Ehrungen für solch langes aktives Singen im Chor an Mitglieder unseres Verein verleihen dürfen. Das spiegelt die große Treue und Verbundenheit unserer Sängerinnen und Sängern mit dem Sängerbund Linkenheim wider. 

 


Gute Vorsätze - klingt doch gut

Mehr Sport - schon nach einer Woche zu anstrengend? Keine Zigaretten mehr - noch in der Neujahrsnacht in Rauch aufgegangen? Diät halten - auf's Frühjahr verschoben? Weniger Alkohol - erst nach Aschermittwoch?

Aber kein Sorge: Noch liegen 97,5% des Jahres vor uns und es ist noch nicht zu spät, gute Vorsätze in die Tat umzusetzen. Wenn Sie heute in unsere erste Chorprobe kommen, haben Sie sogar noch 100% aller Singstunden vor sich. Die körperlichen Anstrengungen halten sich in Grenzen und  der Spaßfaktor ist  groß. Statt Einschränkung und Verzicht, genießen Sie Chorgesang in netter Gesellschaft.


Weihnachtsfeier! Ein ereignisreiches Chorjahr ging zu Ende!

Was haben wir nicht alles erlebt: Unser Workshop zum Jahresbeginn bescherte uns viele neue, engagierte Sängerinnen und Sänger. Wir haben zusammen ausgiebig  gefeiert, gegessen, gearbeitet, gesungen und natürlich auch das Jahr zusammen verabschiedet. Gemeinsam mit unserem großartigen Chorleiter Özer Dogan, der auf keinen Fall fehlen durfte, trafen wir uns am Samstagabend zur Weihnachtsfeier in unserem liebevoll dekorierten Vereinsheim, das für einen Abend zum Festsaal wurde. Niko und Esma zauberten ein leckeres Essen und ermöglichten uns durch ihren ausdauernden Einsatz bis in den späten Abend einen wunderbaren Jahresabschluss. 

So lässt es sich genießen - geschmückte Tafeln, leckeres Essen und ein abwechslungsreiches Programm

Der Abend war wie ein glitzernder Kessel Buntes. Besinnliche Gedichte und Gedanken zum Advent und der Bedeutung von Weihnachten wechselten mit modernen und traditionellen Weihnachtsliedern. Jeder unserer Chöre trug seinen Teil dazu bei. Die Vorstandsdamen entlasteten uns musikalisch von dem Druck, in der Weihnachtszeit kulinarischen Verzicht zu üben, denn: "In jeder Frau steckt ein Stück Hefe - und in den meisten Männern auch". Natürlich durfte auch die alljährliche Tombola nicht fehlen. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal herzlich bei allen Sponsoren bedanken.
Der Vorsitzende der Chorverbandsgruppe Hardt, Herr Wolfgang Weisel, ehrte folgende Mitglieder für ihr langjähriges Engagement im Chor: Lisa Rogalski (10 Jahre), Stefanie Grams und Elke Kopp (25 Jahre), Beate Nagel (40 Jahre) und Lilli Mejerski (60 Jahre). Auch von uns noch einmal ganz herzlichen Glückwunsch! Zum Abschluss des offiziellen Teils ließen wir das Jahr mit einer Diashow noch einmal gemeinsam und unter großem Gelächter Revue passieren. 

Ehre, wem Ehre gebührt! Die stolzen Jubilare (ohne Beate Nagel)

2020 erwartet uns Großes: der Sängerbund feiert sein 125-jähriges Bestehen. Die Vorbereitungen für die Festlichkeiten und das große Jubiläums-Konzert "Showtime" im November werden uns wieder viel Arbeit, aber mit Sicherheit noch mehr Spaß und Freude  bescheren. Wir freuen uns darauf!

Die ersten Chorproben im neuen Jahr finden für den gemischten Chor, den Frauenchor und den Coro Minuetto am 9. Januar statt. Der Männerchor startet in der darauffolgenden Woche.



Neueröffnung Restaurant Waldblick am 07.09.2018

Am 07.09.2018 um 11 Uhr ist es soweit, im frisch renovierten Waldblick freut sich Fam. Kilinc Sie als Gäste begrüßen zu dürfen !!

 

 

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erste offizielle Chorprobe mit neuem Chorleiter

Wir hatten eine tolle erste Chorprobe mit unserem neuen Chorleiter Özer Dogan.

Der Vollblutmusiker, der sich trotz abgeschlossenem Maschinenbaustudium für die Dirigentenkarriere entschied, leitete uns sicher und einfühlsam durch die Singstunden. Seine Erfahrung und sein gekonntes Klavierspiel verschaffte den Sängerinnen und Sängern ein sicheres Gefühl und machen Lust auf mehr.

 

Özer Dogan bevorzugt modernere Chorlieder und lässt uns neugierig in die Zukunft blicken. Wer also den Schwung und den Spaß bei uns erleben möchte, ist herzlich und unverbindlich zu einer unserer nächsten Chorproben eingeladen um sich ein eigenes Bild von uns und dem „Neuen“ zu machen.