Wer die Wahl hat...

Auch diese Woche möchten wir gerne eine gemeinsame Singstunde unter freiem Himmel anbieten. Allein das Wetter spielt dann doch nicht immer so mit.

 

Deswegen gibt es heute zwei Vorschläge

Bei gutem Wetter

Auf dem Open-Air-Gelände vor dem "Waldblick":

Gemischter Chor:  18:30 Uhr

Moderne Chöre:    19:30 Uhr

 

Was gutes Wetter ist entscheidet der Vorstand (der ja alles auch vorbereiten muss). Von ihm erhaltet Ihr auch eine Benachrichtigung (WhatsApp oder Telefon), dass unter freiem Himmel gesungen wird. Wenn ihr nichts hört, ist schlechtes Wetter und es findet nicht statt.

 

Bei schlechtem Wetter

Am Bildschirm von zu Hause per Zoom:

Coro Minuetteo (alle):  20:00 Uhr

 

Immer schön der Reihe nach. Vorbereitung zur Open-Air-Probe. Die Handdesinfektion ist obligatorisch. Sonnencreme wird empfohlen.


Open Air

Chorproben sind wieder erlaubt. Theoretisch. Es gelten aber strengste Auflagen für die Durchführung und für den Probenraum. Für knapp dreißig Menschen braucht es nahezu fussballfeldgroße  Säle mit einer Lüftung beinahe in Orkanstärke. Dazu kommen Regelungen für separate Eingänge und Ausgänge, um sich in keiner Situation zu nahe zu kommen.

 

Gemischter Chor von oben. Bloß gut, dass unser Parkplatz so groß ist.

Warum also nicht die Singstunde gleich ins Freie verlegen? Schließlich sind die lauen Sommerabende die Hauptsaison für Veranstaltungen unter freiem Himmel. Der große Parkplatz vor dem "Waldblick" bietet reichlich Platz, und so wurden kurzerhand die Stühle  coronakonform aufgestellt, mit einer Nummer versehen und schon waren die wesentlichen Sicherheitsauflagen umgesetzt. Fix noch per Flatterband einen begegnungsfreien Zugang mit Handdesinfektionsstation eingerichtet, und schon konnten die Sängerinnen und Sänger Platz nehmen. Zunächst trafen sich die Männer und Frauen des gemischten Chores, im Anschluss und kurzer Sterilisierungspause dann die modernen Chöre. Özer verwandelte dieses erste Wiedersehen nach fast vier Monaten in einen bunten Liederabend. Die unterschiedlichsten Lieder der verschiedenen Chorgattungen wechselten sich miteinander ab: traditionell und modern, flott oder besinnlich. Für jeden war etwas geboten. Singen im Freien ist zwar nur bedingt grammywürdig, aber der Sound der vielen Stimmen im Freien hat durchaus seinen Charme. Die Sängerinnen und Sänger trotzten den schwierigen Bedingungen und ließen sich kaum vom Pkw-Verkehr im Hintergrund stören, noch von den vorbeidonnernden Erntemaschinen aus der Ruhe bringen. Selbst der eine oder die andere Gassigängerin nötigte ihren Hund zu einer Kunstpause auf dem gegenüberliegenden Fußweg.     
Der stimmungsvolle Abend klang in gemütlicher, aber natürlich ebenfalls coronakonformer Runde auf der Terrasse des "Waldblicks" aus.

 

Auch die modernen Chöre wahrten den notwendigen Abstand. Mit Sicherheit ein interessantes Ergebnis: Der Corona-Sound!

Chorproben, Donnerstag 2. Juli , per Videokonferenz

Frauenchor (Alt) 19:45 Uhr

Frauenchor (Sopran) 20:15 Uhr
Männerchor  21:05 Uhr

 

Die Wettervorhersage

Bei Redaktionsschluss stand noch nicht fest, wie das Wetter heute Abend sein wird und wo der aktuelle Coronawarnpegelstand liegt. Falls es beide Umstände erlauben, werden wir eine weitere Serenadenprobe vor dem "Waldblick" durchführen. Das würde aber per Whatsapp-Benachrichtigungen oder Telefon bekannt gegeben. Wenn ihr nichts hört, findet auch nichts statt.


Rot, rot, rot sind alle meine Kleider...

...weil mein Schatz ein Feuerwehrmann ist, wäre am Samstag das passende Lied gewesen, um unsere örtlichen Floriansjünger zu begrüßen, die morgens am  "Waldblick" anrückten, um Hilfe zu leisten. Glücklicherweise war nicht die Kernkompetenz "Löschen" gefragt, aber Wasser, insbesondere wenn es unter hohem Druck verabreicht wird, kann auch in anderen Notlagen helfen. Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken, dass die Feuerwehr bei uns einmal mehr unter Beweis gestellt hat, welche Fähigkeiten sie besitzt und wie wichtig es ist, so eine erfahrene und gut ausgerüstete Truppe in unserer Gemeinde zu haben.

Einem Besuch in unserem Vereinsgaststätte bei Esma und Niko steht also auch in Zukunft nichts mehr im Weg. Und falls es aus der Küche etwas rauchen sollte, dann höchstens, weil auf dem Grill leckere mediterrane Spezialitäten zubereitet werden.

 

Ohne Leiter und Vollschutz rückte die Linkenheimer Feuerwehr am „Waldblick" an.

Nicht nur bei Feuer ein verlässlicher Helfer in Notlagen.

 

Parkplatz-Open-Air

Seit dem Wochenende ist nun auch kalendarischer Sommer. Und das Wetter scheint sich auch danach zu richten. Das könnte in Kombination mit den aktuellen Corona-Verordnungen dazu führen, dass endlich mal wieder gemeinsam gesungen werden kann. Gemeinsam mit Özer wollen wir im Freien zusammen singen. Ab 18:30 Uhr treffen sich die Sängerinnen und Sänger des gemischten Chores. Ab 19:30 Uhr kommen dann alle Mitglieder der modernen Chöre zum "Waldblick". Es wird ein großes Experiment. Bringt alle gute Laune mit und ein wenig Geduld, um alle Regularien einzuhalten und keine unnötigen Risiken einzugehen.

Achtung, an alle treuen Teilnehmer der Online-Proben: Denkt daran, die Fahrt zu unserem Vereinsheim dauert länger als ein Mausklick zum Einloggen!

 

Chorproben (25.06.2020) am "Waldblick"

Gemischter Chor:                       18:30 Uhr

Alle modernen Chöre (m/w/d)  19:30 Uhr


Bungee-Jumping war gestern

Was haben wir alles versucht, um uns den ultimativen Kick zu geben. Eine Fahrt mit der schnellsten Achterbahn im Freizeitpark, ein Sturz vom Freefalltower oder gar ein Sprung von einer Brücke kopfüber in den Abgrund. Nichts, was wir unversucht ließen, um zu beweisen, dass auch wir echt harte Kerls sein können.  Als Sängerin und Sänger wurde man ja doch eher in die Softie-Ecke gesteckt.

Aber andererseits freuen wir uns, ein Hobby zu haben, bei dem man auch über 40 noch zu den Jungen gehört, während man beim Fußball bereits mit 30 Jahren sein Gnadenbrot in der Altherrenmannschaft bekommt.

Mit Corona hat sich aber alles geändert: Fußballmatches mit Bodychecks von verschwitzten Kickern oder hautenge Deckung beim Basketballspiel. Geht wieder. Klarerweise alles ohne Zuschauer. Aber auch ohne Zollstock, damit der Abstand von Sportlerin zu Sportler ganz sicher eingehalten werden kann.

Was heute wirklich gefährlich scheint, ist das Singen im Chor. Behörden und Ämter warnen dringendst, sich durch Chorproben in Lebensgefahr zu begeben. Dort schwirren die Viren besonders wild durcheinander. Tröpfchen und Aerosole transportieren ihre gefährliche Fahrt durch den Probenraum. Intensives Ein- und Ausatmen verstärkt die Belastung der Atmosphäre mit Schwebeteilchen. Besonders weit gelangen durch höchste Schallfrequenzen beschleunigte Partikel, so dass offensichtlich besonders von Sopranistinnen extreme Gefahren ausgehen sollen.

Weil wir letztendlich aber dann doch lieber über Helden singen, als uns selbst als solche zu beweisen, werden wir bis nach den Sommerferien unsere Chorproben online abhalten oder eventuell versuchen, im Outdoor-Bereich in kleineren Gruppen erste Annäherungsversuche zu machen. 

Immerhin eine gute Nachricht ist, dass wir uns in kleineren Gruppen auf der Terrasse im "Waldblick" treffen können. Interessenten, die ein Hobby für Nachcoronazeiten suchen, dürfen uns dort gerne ansprechen und beim gemütlichen Beisammensein erfahren, was man im Chor so alles erleben kann. Auch wenn es vielleicht doch nicht ganz so atemberaubend ist wie Bungee-Jumping.

 


Pfingstferien

Pünktlich zum Ferienbeginn gibt es tatsächlich Lockerungen, und der eine oder andere Urlaub kann doch noch angetreten werden. Statt Malle vielleicht nur in die Eifel oder in der freien Zeit die nähere Umgebung von zu Hause aus erkunden. Hauptsache Tapetenwechsel! Kleinere Gruppen dürfen sich jetzt auch wieder  treffen. Warum nicht mit dem Bass von nebenan ein Bier trinken gehen oder sich  auf einen Hugo mit der Sopranistin von gegenüber auf der Terrasse beim "Waldblick" verabreden. Frei nach dem Motto "Tea for two" oder "Bier zu viert". Gesprächsthemen gibt es ja genug.

Ganz so schnuckelig sitzt man zur Zeit noch nicht im Freien. Aber mit Abstand sehr viel besser als allein daheim.


Zwei Monate ohne

Kaum zu glauben, aber inzwischen sind es schon zwei Monate, dass wir ohne unsere
wöchentlichen Chorproben im Vereinsheim auskommen müssen. Zwei Monate ist es her,
dass wir unser Alltagsleben radikal umkrempeln mussten. Viele Dinge sind passiert und an
manche erinnern wir uns schon fast nicht mehr. Leere Toilettenpapierregale? Das muss
schon Ewigkeiten her sein. Immerhin haben wir gerade genügend Zeit mit den immensen
Vorräten der damals so begehrten Rollen, die wir alle rechtzeitig eingelagert hatten, allen
möglichen Unsinn anzustellen.
Nachdem das Virus seine exponentielle Ausbreitung fürs Erste eingestellt hat, rollt jetzt
immer noch die erste Welle der Klopapierchallenge durchs Internet. Irgendjemand drehte
ein lustiges Filmchen, wie die weiße Rollenware die einsamen Vereinsmitglieder zu Hause
über eine gemeinsame Aktion doch irgendwie in Verbindung hält. Der Clip wird in den
sozialen Netzwerken veröffentlicht und man nominiert drei weitere Vereine, doch dasselbe
Spielchen zu machen. Haben wir bei Corona inzwischen den Ausbreitungsfaktor R unter
Eins gedrückt, sorgt der Klopapierfaktor R gleich Drei für lawinenartige wachsende
Unterhaltung im Internet. Man kann über die Qualität mancher im Netz verbreiteten
Filmchen sicher geteilter Meinung sein. Unser Kreativteam des Sängerbundes hat auf
jeden Fall ein kleines Meisterwerk geschaffen. Nicht nur witzig, sondern auch technisch
perfekt umgesetzt bringt der Videoclip unsere Freude am Singen einfach klasse rüber. Es
lohnt sich, den Clip auf jeden Fall mal anzuschauen. Und wie es sich gehört, haben auch
wir weitere Chöre animiert es uns gleich zu tun. Auch die Weibrations, mit denen wir schon
einige Male gemeinsame auf der Bühne standen, haben einen tollen Film gedreht.
Sängerinnen und Sänger sind eben kreative Köpfe und bleiben auch ohne gemeinsame
Chorproben eng miteinander verbunden.

Gaaanz  wichtig für die Stimmbänder: Viel trinken! Auch unser Dirigent hatte seinen Auftritt im Toilettenpapiervideo

...hier geht es zum Video auf facebook

...hier geht es zum Video auf Amazon

Zwei Monate weiter

In 8 Wochen beginnen die Sommerferien. Was wird bis dahin passieren? Erste Gerüchte
sind im Umlauf, dass ab dem 2. Juni bereits wieder gemeinsame Chorproben möglich sein
sollen. Nach den bisher bekannten Auflagen scheint uns das wenig attraktiv zu sein. Drei
bis fünf Meter Abstand, eventuelle Trennwände und Maskenpflicht, kann man akzeptieren
wenn es wirtschaftlich notwendig wäre. Aber Spaß und Freude verbreitet das sicher nicht.
Und das Gemeinschaftsgefühl, das einen Verein ausmacht, kommt auch nur bedingt auf,
wenn man befürchten muss, sich gemeinsam zu infizieren.

Sobald die Lage besser und die Auflagen überschaubarer werden, werden wir
selbstverständlich prüfen, wie es weitergeht. An Ideen für gemeinsame Aktionen in kleinen
Gruppen oder übers Internet fehlt es uns derweil nicht.

Chorproben, Donnerstag 28. Mai

Frauenchor (Alt) 19:45 Uhr

Frauenchor (Sopran) 20:15 Uhr
Männerchor  21:00 Uhr

 


Unser Vereinsheim öffnet wieder seine Pforten

Seit Montag kann man  auch wieder im Waldblick essen. Mit Betonung auf "im". Seit einigen Wochen konnte man die leckeren Speisen bei Esma und Niko nur für den Verzehr zu Hause abholen.  Jetzt darf man sich wieder als Gast, je nach Witterungslage auf der Terrasse oder in der Gaststätte, in gewohnter Manier bewirten lassen. Unser Vorstand hatte am Wochenende mit dem Zollstock in der Hand  und der Corona-Verordnung unter dem Arm dafür gesorgt, dass Tische und Stühle so angeordnet sind, dass allen Vorschriften genüge getan ist! 

Selbstverständlich können Sie aber auch weiterhin den Mitnahmeservice in Anspruch nehmen.

Im Orangenhain in Spanien oder Italien? Leider noch nicht, aber auf der Terrasse im Waldbblick dürfen wir jetzt endlich wieder ganz normal bewirtet werden.

Wenn das keine gute Aussichten sind!

Auf die Plätze - Fertig - Vielleicht...

Eigentlich hatten wir alle auch beim Singen auf das Los gewartet. Endlich eine klare Ansage. Aber das Leben ist eben nicht so.

Von der Bundeswehruniversität liegt uns eine Pressemeldung vom 7. Mai 2020 vor, dass beim Chorsingen unter Einhaltung von geeigneten Sicherheitsmaßnahmen eine Infektionsgefahr relativ gering ist. Professor C. Kähler, vom Institut für Strömungsmechanik und Aerodynamik hat entsprechende Berechnungen durchgeführt und ist der Meinung, dass bei guter Lüftung, ausreichend Abstand und wenn möglich dem Tragen eines Mundschutzes kaum Gefahren drohen. Herr Kähler ist sicher ein ausgewiesener Naturwissenschaftler, aber nicht unbedingt vertraut mit der Praxis des Singens. Andererseits berichtet der Süddeutsche Rundfunk auf seiner Internetseite von mehreren Todesfällen durch Corona. Bereits im März waren in Amsterdam bei einem Chorkonzert 100 Sänger/innen infiziert worden, von denen vier starben.

Was bedeutet das für unsere Chorproben? Die Welt ist nicht einfach nur schwarz oder weiß. Wir durchleben gerade immer noch eine Phase der Ungewissheit. Natürlich brennen wir darauf, endlich wieder gemeinsam in unserem vertrauten Probenraum zu singen. Aber wir wollen natürlich keineswegs einen möglichen Hotspot für erneute Erkrankungen in unserer Gemeinde bilden. Die Statistik für Linkenheim-Hochstetten sieht gut aus und soll möglichst auch so bleiben.

 

Traurige Nachrichten

erreichen uns gerade aus aller Welt. Wenn aber ein  Mitglied unserer Sängerfamilie aus unserer Mitte gerissen wird, ist das besonders schmerzlich. Am Dienstag mussten wir von unserer treuen Sängerin Loni Zimmermann Abschied nehmen. Unser Mitgefühl gilt insbesondere Ihrem Ehemann und unserem Mitsänger Bruno Zimmermann.

 


 

Einmal auf das Cover einer Zeitschrift kommen ...

 

Der Sängerbund ziert das aktuelle Cover von "Baden Vokal"

 

... oft gewünscht, doch nie erreicht? Doch! Der Sängerbund hat das geschafft. Unser Bild ziert das Cover von "Baden Vokal", dem monatlichen Magazin des badischen Chorverbands.

Wie es dazu kam? Wir wurden von der in Linkenheim ansässigen Pressereferentin Uschi Alber gefragt, ob wir einen kurzen Artikel schreiben möchten, wie der Verein mit den Coronazeiten umgeht. Dem kam unsere erste Vorsitzende Simone Wildschütz auch prompt nach. Und siehe da, die darin erwähnte Videoaktion und das mitgelieferte Bild schlugen dermaßen ein, dass wir auf dem Cover landeten! Und der Artikel wurde ebenfalls veröffentlicht. Er lautet so:

 

Sängerbund Linkenheim versus Corona

Noch vor ein paar Wochen liefen sämtliche Planungen beim Sängerbund Linkenheim auf Hochtouren. Wir waren hochmotiviert, 2020 zu einem beeindruckenden Vereinsjahr  werden zu lassen.
"125 Jahre" war unser Motto!
Und dann? Ausgebremst! Gemeinsame Proben, die heiß ersehnten Jubiläumsfeiern, finanziell überaus wichtige Bewirtungen und letztendlich das große SHOWTIME-Konzert. Alles musste auf Eis gelegt werden. Die erste Enttäuschung war groß, aber auch schnell war der Entschluss gefasst: wir lassen uns nicht unterkriegen!
Via Videokonferenz starteten wir zaghafte Versuche, die erste Vorstandssitzung im Homeoffice abzuhalten und unsere Gemeinschaft beim Singen zu pflegen. Es funktionierte ganz gut und machte allen so viel Spaß, dass es seither heißt: Donnerstag ist vorerst für den Coro Minuetto wieder Probentag! Für die anderen Chorgattungen versuchen wir noch, Lösungen zu finden.
Eine weitere Idee war geboren als sich ein paar Sängerinnen und Sänger zusammentaten, um mit den von unserem Chorleiter Özer Dogan bereitgestellten Playbacks, ein Video aufzunehmen. Was für ein Spaß mit einem großartigen Ergebnis und Wiederholungspotential.
Wie es zukünftig weitergeht, wann wir wieder in unserem Vereinslokal Waldblick singen dürfen und wie wir unsere Feste und das Konzert über bzw. auf die Bühne bekommen, steht noch in den Sternen. Aber eins ist ganz klar:
Der Sängerbund Linkenheim trotzt dem Virus, lässt sich lieber von Ideen infizieren und macht das Beste aus der außergewöhnlichen Situation.

 

Das Video dazu können Sie sich übrigens auf unserer Facebookseite anschauen.

 


Erster Mai - mal ganz anders

Hauptsache am ersten Mai ist schönes Wetter. Diese Aussage konnte bis letztes Jahr jeder so unterschreiben. Letztes Jahr waren wir am Wochenende danach bei unserem Chorwochenende und mussten den letzten Schneeeinbruch des Jahres ertragen. Sonne wäre uns wahrlich lieber gewesen. Aber unser Hauptaugenmerk liegt natürlich beim Singen, und dann musste das Wetter hinten anstehen. Wie das Wetter Ende April 2016 war wissen wir nicht mehr so genau. Aber auch damals waren die Indoorbewegungsproben für unser Konzert im Herbst viel wichtiger.

Tanz in den Mai? Nein - Am 29. April 2016 starteten unsere Choreogrpahieproben für das große Showtime Event im Herbst.

Tolle Erinnerungen, die uns die aktuelle Bewegungslosigkeit etwas versüßt.

Vierter Mai 2019. Erst ein Jahr her. Damals ärgerte uns der Schnee beim Chorwochenende im Schwarzwald.

Dieses Jahr musste das Chorwochende ganz ausfallen. Keine Frage, wir hätten lieber wieder Schneeprobleme gehabt.

Und dieses Jahr war wieder kein tolles Maientourwetter. Aber keinen hat es geschert. Es durfte ja sowieso kein Rudelwandern mit Grillwurstessen beim Musikverein am Rhein stattfinden. Aber richtige Proben für ein Konzert fielen als Alternative auch flach.  


Anmeldung zum Vereinsausflug?

Die Vereinsausflüge des Sängerbundes sind legendär. Schon immer zieht es die Sängerinnen und Sänger einmal im Jahr in die Ferne, um einen gemeinsamen Tag abseits des Alltags zu verbringen.  Ohne den Probenzwang, aber natürlich immer mit einem Lied auf den Lippen. Ob am Morgen auf den ersten Kilometern im Omnibus, beim Zwischenhalt an einem passenden Ort. Egal, ob Kirche, Museum oder auf einer Waldlichtung. Ein passendes Lied wurde noch immer gefunden. Und erst recht beim gemütlichen Abschluss und der Heimreise. Seit einer gefühlten Ewigkeit werden die Ausflüge von Susanne Rebmann organisiert. Selbstverständlich steht jedes Jahr ein neues attraktives Ziel auf dem Plan. Akribisch geplant läuft alles wie am Schnürchen. Kein zu kleiner Bus, keine zu knapp kalkulierten Fahrzeiten, Reiseziele, die für Jung und Alt etwas zu bieten haben. Sie bringt  lauffreudige und mobilitätseingeschränkte Teilnehmer genauso unter einen Hut wie kulturhungrige und Shoppingqueens. Markenzeichen von Susannes Ausflügen ist das Auftaktfrühstück bei der Anreise. Ein erster Zwischenstopp an einem schönen Ort mit leckerem Kaffee und mehr.

Üblicherweise lässt Susanne Ende April die Katze aus dem Sack und kündigt an, wohin die Reise gehen wird.  Dieses Jahr wird dieses Geheimnis nicht gelüftet. Auch wenn alles schon geplant war, werden wir im Juni leider nicht die Rucksäcke packen, sondern ein weiteres Wochenende zu Hause verbringen. Der eine oder andere wird vielleicht schon beim Frühstück die Fotos der vergangenen Jahre  herauskramen und wehmütig daran denken, wie schön es war. Aber nächstes kommt bestimmt. Und dann heißt es Anfang Mai: schnell anmelden, sonst ist der Bus ausgebucht.

Erinnern Sie sich? So sahen Schlangen noch im letzten Jahr aus. Für dieses Jahr bleibt uns nur die Erinnerung an einen tollen Ausflug nach Nagold.

Corona-Chorproben

Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit  haben sich doch einige Sängerinnen und Sänger zu den virtuellen Chorproben per Internet eingefunden. Uwe  und Özer haben die technischen Rahmenbedingungen geschaffen, dass man auf Knopfdruck am Smartphone oder Laptop Özer und die Mitsängerinnen oder Mitsänger gegenüber hat. Auch wenn es keine klassische gemeinsame Übungsstunde ist, so tut es doch gut, einmal in der Woche unter Anleitung zu singen und bei dieser Gelegenheit an der einen oder anderen Unsauberkeit zu feilen.  Wer sich noch scheut und Berührungsängste mit den neuen Medien hat, dem sei gesagt: Nur Mut! Es ist wirklich kein Hexenwerk und es hört keiner im Internet mit. Wer Hilfe oder technischen Support braucht, der darf sich gerne an Uwe wenden. Am Donnerstag ist Start für den Frauen- und den Männerchor.

 

 


Besserung in Sicht?

Was unsere Gemeinschaftsaktionen im Verein angeht, leider noch nicht. Wir haben also noch eine Weile die Gelegenheit, unsere Proben per Videokonferenz  zu optimieren und uns mit Programminstallation, Bandbreitenoptimierung, Up- und Downloadgeschwindigkeiten zu befassen.

Immer noch gähnende Leere im Sängerheim Waldblick. Im Probenraum wie auch in der Gaststätte

Glücklicherweise ist im Waldblick ein wenig Leben eingekehrt. Esma und Niko nutzen die Möglichkeit, ihre leckeren Gerichte zum Mitnehmen anzubieten. Auch wenn wir unsere Terrasse letztes Jahr renoviert haben, damit unsere Gäste dort gemütlich verweilen können, bietet sie gerade die vielleicht schönste Art und Weise in Linkenheim, auf sein Essen zu warten. Mit einem traumhaften Blick aufs Herrenwasser und in Richtung Rohrköpflebaggersee mit blühenden Pflanzen im Vordergrund bekommt man einen leckeren visuellen  Appetizer.

Glücklicherweise hält Familie Kilinc die Stellung in  Küche und auf der Terrasse.

Endlich dürfen Sie auch wieder für Gäste kochen. Wenn auch nur zu Mitnehmen.


Und es hat Zoom gemacht...

Frei nach Klaus Lage (Tausend Mal ist nichts passiert) hat es jetzt geklappt. Nach mühsamen Versuchen übers Internet, Chorproben vernünftig zu organisieren, hat es beim Coro Minuetto bei weitem keine tausend Versuche gebraucht, um online gemeinsam zu üben. 
Da der Bildschirm nicht alle 30 Sängerinnen und Sänger auf einmal darstellen kann, wird in der Corona-Zeit stimmenweise geprobt. Auch wenn das nicht ideal ist, so bleiben wir doch ein wenig dran und motivieren uns für den Rest der Woche, die Noten immer mal wieder in die Hand zu nehmen. Das Essen von Esma und Nico holen wir uns vor der Chorprobe, denn der Verkauf über die Straße endet um 21 Uhr.

 

Notenständer Modell Frühjahr 2020

Chorproben, Donnerstag 16. April 

Coro Minuetto (Alt) 19:30 Uhr

Coro Minuetto (Sopran) 20:15 Uhr

Coro Minuetto (Männer) 21:00 Uhr


125 Jahre Sängerbund Linkenheim

"Am 17. September 1895 fanden sich 34 begeistere Sänger im Nebenzimmer der Brauerei G. Ritz zusammen und unterzeichneten eine Erklärung über die Vereinsgründung." Mit diesen Worten beginnt unsere Vereinschronik. Genau genommen wurde an diesem Tag der Gesangverein "Freundschaft" gegründet. Grund genug im Jahr 2020 das 125-jährige Jubiläum ausgiebig zu feiern. Es war soviel geplant, vom offiziellen Festakt im Mai, bis hin zum großen Showtime Konzert im Herbst. Mit Tanzveranstaltungen für die Aktiven und festlicher Kaffeetafel mit Erinnerungen an früher. Eine Vielzahl von Sponsoren unterstützte uns bei diesem großen Vorhaben und die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren. Bis zum 13. März. Seither harrt unsere Verwaltung der Dinge. Sollen wir? Können wir? Dürfen wir? Keine leichte Entscheidung. Es galt bereits investierte Arbeit abzuwägen gegenüber  finanziellen Risiken und das vor dem Hintergrund der Emotionen, die an solch einem Jubiläum hängen. Diese Woche haben wir uns jetzt aber durchgerungen eine Entscheidung zu treffen: Unser Festwochenende im Mai mit Tanzveranstaltung und der offiziellen Jubiläumsmatinee wird abgesagt. Zu unklar ist, wie die Situation bis dahin aussieht. Was mit den Veranstaltungen im Herbst passiert, insbesondere dem großen Konzert im November,  versuchen wir uns so viele Optionen wie möglich offen zu halten. Man wird eben nur einmal im Leben 125.

Unbekannte Aufnahme aus dem Archiv

Andererseits gibt es unseren Verein unter dem Namen "Sängerbund Linkenheim" erst seit 1946, nachdem die Fusion mit dem 1904 gegründeten Liederkranz Linkenheim vollzogen wurde. Im Jahr 2021 wird das 75 Jahre her sein. Auch ein Grund zum Feiern. Und mal ehrlich: Wir sind ein junggebliebener Verein und fühlen uns doch gar nicht so alt.

Für die nächsten Wochen wünschen wir allen Vereinsmitgliedern Gesundheit. Allen Aktiven genügend Ehrgeiz, regelmäßig die Noten zu studieren und Texte auswendig zu lernen. In diesem Sinne: Frohe Ostern.


Kein Schwein ruft mich an!

trällerte Max Raabe 1992. Damals war der graue Wählscheibendino zwar schon durch rote oder grüne Tastengeräte ersetzt, aber Geräte ohne Schnur noch sehr rar. Außerhalb der Wohnung sowieso. Die Markteinführung des ersten Handys im Juli dieses Jahres, dem Motorola I3200 für schlappe 5000 DM, dürfte den meisten von uns entgangen sein. Heute besitzen wir zwar Smartphones, aber profanes Telefonieren war eigentlich nicht mehr so angesagt. Chatten, mailen, Bilder schicken, Clips versenden ist im Trend. Bis vor vier Wochen. Das persönliche Gespräch ist wieder im Kommen, wenn Besuche nicht mehr möglich sind. Ob Telefonieren auch taugt um ausfallende Singstunden zu ersetzen erprobten einige wagemutige Sänger und Sängerinnen letzten Donnerstag zusammen mit Özer. Ergebnis: Der Spaßfaktor ist hoch, der künstlerische Wert eher nicht.

Verwaltungssitzung 2020. Jeder sitzt alleine zu Hause. Aber gemeinsam sind wir auf dem Bildschirm. Auch das ist Vereinsleben.

Erfolgreich erweisen sich die neuen Medien für die Vereinsverwaltung. Per Videokonferenz gelingt es den Verein auch in schweren Zeiten, zu lenken. Denn wenn auch nicht gesungen wird, im Hintergrund ist trotzdem einiges zu regeln und zu planen. Insbesondere nachdem wir ja für das Jubiläumsjahr einige zusätzliche Veranstaltungen vorgesehen hatten.

April, April!

Die Terrassensaison im "Waldblick" ist eröffnet! Natürlich nicht. Solche Scherze bieten sich in der augenblicklichen Situation nicht wirklich an. Richtig ist aber, dass Esma und Niko seit Mittwoch, 1. April, ihre Kochkunst für Abholung und Lieferservice anbieten! Wir können uns also nach einer virtuellen Chorprobe heute Abend gemütlich mit unserem abgeholten Essen vor den Laptop setzen und gemütlich zusammensitzen. Die beste Gelegenheit den Knoblauchsalat ohne Anfeindungen vom Nebenmann zu genießen.



Coro No!

Wie viele schlechte Witze haben wir uns seit Anfang des Jahres in gemütlicher Runde nach der Chorprobe erzählt? Und wie schnell waren uns diese Witze leid. Ein Virus im fernen China, der nach einem mexikanischen Bier benannt ist. Abgehakt. Wir hatten doch so viel Wichtigeres zu besprechen. Den Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr. Februar 2019 hatten wir mit einer großen Werbeaktion auf einen Schlag viele neue, gute und motivierte Sängerinnen und Sänger für unsere neuen modernen Chöre gewinnen können. Und wir haben zusammen ein tolles erstes Jahr erlebt. Außerdem hatten wir Tausende von Dingen zu planen, denn schließlich steht 2020 ja das 125-jährige Vereinsjubiläum an. Eine grandiose Spendenbereitschaft zur Finanzierung dieses, für den Sängerbund so wichtigen Ereignisses, hatte uns in den ersten beiden Monaten des Jahres wirklich überwältigt und noch mehr motiviert, die Planungen zu Jubiläumsmatinee, Festabend, Ehrennachmittag und Festkonzert zusammen voranzutreiben. Und natürlich unsere musikalischen Ambitionen für dieses Jahr. Ein großes Repertoire will für alle Veranstaltungen gestemmt werden. Eine intensive Probenphase war Anfang März gerade am Anlaufen, der Countdown für das gemeinsame Probenwochenende des Coro Minuetto war bereits im einstelligen Bereich angelangt, als auf einmal erste dunkle Wolken aufzogen: Südtirol, Anordnungen der Gemeinde, Hinweise des Robert-Koch-Institutes. Dann die ersten Rückkehrer aus Italien, die ersten Infizierten in Deutschland. Und dann 6 Stunden vor der Chorprobe: Stopp - Aus - Ende! Diskussionen. Ist das wirklich notwendig? Übertreiben wir nicht?

Wie sollen wir die Leute nächste Woche wieder motivieren, zur Probe zu kommen? Weiter ging es Schlag auf Schlag: Einstellung des Probenbetriebes im Waldblick bis mindestens Mitte / Ende April. Um uns herum Absagen auf Absagen!

 

Donnerstag, 12. März 2020, 20 Uhr: Erste Chorprobe in Corona-Zeiten. Ein Anblick, den wir wohl leider noch eine Weile ertragen müssen.

Was bedeutet das jetzt für uns? Wir wissen es noch nicht. Wir können es uns einfach noch nicht komplett vorstellen. Wir wissen, dass wir nur so dazu beitragen können, dass der Verlauf dieser Pandemie nicht schlagartig unser Gesundheitssystem lahmlegt. Aber sich vorzustellen, dass wir uns erst am Anfang befinden. Dass es noch mindestens fünf Wochen so weitergehen soll. Fünf Wochen ohne Chorproben, ohne gemeinsame Aktionen, ohne Arbeitseinsätze, ohne unsere lieb gewonnenen Singstunden mit anschließendem gemütlichen Beisammensein. Das funktioniert irgendwie noch nicht. Dass die aktuelle Situation nicht schlagartig nach dem Wochenende wieder vorbei sein wird, werden wir wohl erst am Montag glauben.
So gut es geht, werden wir unter den aktuellen Bedingungen unsere Planungen vorantreiben. Immerhin bieten uns die Segnungen der modernen Elektronik die Möglichkeiten, trotz eingeschränkter Sozialkontakte den Gemeinsinn des Sängerbundes virtuell oder in der Cloud zu pflegen. Beziehungsweise über YouTube oder selbst aufgenommene Probenmitschnitte alleine im stillen Kämmerlein weiter zu proben. Wir bitten alle Aktiven, auch ohne gemeinsame Proben, an unsere Pläne für dieses Jahr zu glauben. Und alle Passiven sowie Freunde des Vereins dürfen uns die Daumen drücken, dass wir es schaffen, im Herbst ein würdiges Jubiläumskonzert auf die Bühne im Bürgerhaus zu zaubern.

Und zum Mut machen ein Hinweis für all unsere älteren Mitglieder: Viele unserer jungen Mitglieder sind bereit, Einkäufe und Botengänge für Euch zu machen. Meldet Euch bei Bedarf einfach bei einem Verantwortlichen des Vereins, wir organisieren das!

 

 

Überflüssig zu erwähnen: Alle Chorproben entfallen bis auf Weiteres!

 

Bleiben Sie gesund!

 


Da setzt dich hin

Chorproben können anstrengend sein. Nicht nur für die Stimme. Zwar müssen wir nicht die ganze Probe über stehen, sondern dürfen zwischendurch doch auch im Sitzen üben, aber auch das kann auf die Dauer unbequem werden, wenn die Sitzgelegenheit unbequem ist. Unsere alten Stühle hatten schon vor längerer Zeit den Geist aufgegeben und die Interimslösung mit Stühlen, die uns der Sängerbund Friedrichstal freundlicherweise überlassen hatte, machte die Singstunden manchmal zu einer harten Ausdauerprüfung für das Hinterteil. Jetzt gibt es aber Gelegenheit zum Aufatmen. Der Sängerbund hat neue Stühle angeschafft. Ein weiches Polster und eine bequeme Sitzposition versprechen neben dem Musikgenuss auch weniger Hühneraugen am Allerwertesten.  Wenn das nicht ein weiterer Grund ist, einmal in unsere Singstunde zu kommen.

 

Für Weihnachten zu spät, für Ostern zu früh. Unsere neuen Stühle brauchten wir nicht suchen, aber auspacken mussten wir sie.

 

Anmeldung zu den Jubiläumsveranstaltungen

Wir bitten insbesondere unsere passiven Mitglieder, sich bis zum 15.03. für unsere Jubiläumsveranstaltungen im Mai und September anzumelden. Ein Schreiben dazu wurde an alle versandt. Bitte entweder einem aktiven Mitglied Bescheid sagen oder die 0160/7816775 anrufen.

 


Lang, lang ist es her, dass dieser Schlager ein Ohrwurm war. Die Sängerin Marion Maerz, die 1965  damit ihren ersten Hit landete, ist schon lang vergessen. Dass diese alte Kamelle die Zeiten bis heute trotzdem überdauert hat, dürfte auch daran liegen, dass Anfang der Siebziger eine andere junge Dame mit längeren Haaren und kürzeren Röcken dem Song einen attraktiveren Auftritt bescherte. Durch Katja Ebstein  wurde dieser Titel sozusagen zum geflügelten Wort, um jemanden nach längerer Abwesenheit wieder anzukündigen.

Beim Sängerbund durften wir endlich wieder Özer Dogan bei uns am Dirigentenpult begrüßen. Seit Jahresbeginn war er rekonvaleszent und wir durften mit seiner Vertretung vorlieb nehmen. Aber seit letzten Donnerstag ist er wieder da! Für alle, welche die erste Singstunde im neuen Jahr mit ihm versäumt haben, besteht heute die Gelegenheit wieder Spaß und Laune beim Singen mit ihm zu genießen.

Unser Dirigent ist wieder da bei uns in der Singstunde. Und wieder fit für die nächsten Auftritte.

 

 


Weiter so ...

Der Daumen geht bei der Vorstandswahl nach unten, weil die Mitglieder genug davon haben, wenn  einfach immer bloß "weiter so" gemacht wird. Eine knappe Mehrheit gibt es dann vielleicht , weil wenigstens "weiter so" gemacht wird. Immerhin besser, wie wenn gar nichts gemacht wird. Man sieht, ohne den entsprechenden Kontext können diese beiden Worte ganz unterschiedliche Bedeutungen ausdrücken.

Bei der Vorstandswahl im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Sängerbundes genügte ein einfaches Satzzeichen als Erläuterung zum überwältigenden Wahlergebnis des gesamten Vorstandes. "Weiter so!"

Weiter so mit den Renovierungsarbeiten am Waldblick. Weiter so mit der Sängerwerbung und dem Mitgliederzuwachs, weiter so mit der finanziellen Sanierung und dem soliden Kassenstand. Weiter so mit den begeisternden Konzerten im ausverkauften Bürgerhaus, weiter so mit der Planung des Jubiläumsjahres. Kassenwartin Elvira Schindler-Schmidt stellte wie jedes Jahr mit großer Sorgfalt jeden Posten der Kasse vor, Frank Butzer erläuterte mit aussagekräftigen Graphiken, wie sich der Mitgliederzuwachs auswirkt und Uwe Bergdolt ließ mit einem Multimediarückblick nicht nur Bilder sprechen, sondern auch Konzerthöhepunkte erklingen.

 

Der Männerchor unter Leitung von Jürgen Lichtenwalter eröffnete die Jahreshauptversammlung mit dem Klassiker "Abendruhe"

 

Bei einem so erfolgreichen Jahr fiel es den bisherigen Amtsinhabern und Inhaberinnen nicht schwer, sich für eine weitere Amtszeit bereit zu erklären, um wie oben schon erwähnt, unverändert in eine zweite Amtszeit zu gehen. Neben der ersten Vorsitzenden Simone Wildschütz wurde auch der Schriftführer Frank Butzer im Amt bestätigt. Ebenso die Beisitzer Annette Hofheinz, Carmen Dahringer, Dorit Hesselschwerdt, Gerhard Albrecht, Susanne Rebmann und Mathias Heckele.

 

Die Aktivitäten im Jubiläumsjahr präsentierte dann Simone Wildschütz. Neben einer zwanglosen Party für die jung gebliebenen Mitglieder eines Traditionsvereins im Mai gibt es zum Gründungsjubiläumstag im September einen Nachmittag mit Bildern und Erinnerungen bei Kaffee und Kuchen. Würdigen wollen wir das Jubiläum im festlichen Rahmen einer Matinée bei Reden, Grußworten,  musikalischen Akzenten mit Würdenträgern, befreundeten Vereinen und unseren Mitgliedern. Und natürlich wird es zum Abschluss des Jubiläumsjahres auch wieder ein großes Konzert geben. Mit Band und Lichtshow wird der Sängerbund im Herbst mit allen seinen Chören zeigen, wieviel Leben nach 125 Jahren in einem Gesangsverein  steckt.

 

Gruppenbild mit Dirigent. Gleich für drei Sängerinnen durfte unser Ersatzdirigent Frank ein Geburtstagsständchen intonieren.

 


Heute hier, morgen dort ...

bin kaum da, muss ich fort", sang vor fast 50 Jahren der Liedermacher Hannes Wader. Ein wunderschönes Lied. Aber nicht unbedingt für einen Chor geeignet.  Schon gar nicht für einen Gesangverein, der inzwischen 125 Jahre auf dem Buckel hat und der davon lebt, dass es eine Gemeinschaft gibt, die über lange Jahre hinweg ein gemeinsames Hobby  und Traditionen pflegt. Das ist schön und auch gut, aber natürlich sollte man durchaus auch den weiteren Textzeilen dieser  Siebzigerjahre-Hymne sein Ohr leihen: "Denn was neu ist wird alt - und was gestern noch galt - stimmt schon heut' oder morgen nicht mehr".

Wer immer nur dem Alten nachhängt und Veränderungen aus dem Weg geht, der wird es kaum schaffen, die zentrale Idee der Gemeinschaft über hundert Jahre hinweg zu transportieren. Aus dem gemeinsamen Singen von Männern in dunklen Anzügen ist heute ein gemeinsames Musizieren mit Bewegung, Licht und manchmal einer Band geworden. Frauenchöre und gemischte Formationen prägen heute den Chorbetrieb. Der klassische Männerchor ist dafür fast schon eine vom Aussterben bedrohte Spezies. Aber ihn deswegen unter Artenschutz zu stellen? In dieser Frage haben wir beim Sängerbund bei Hannes Wader auch genau hingehört: "Und dann denk' ich es wär' - Zeit zu bleiben und nun was ganz andres zu tun"! Aus diesem Grund fassten wir vor einem Jahr den Entschluss, das Repertoire zu entrümpeln und als Männerchor gemeinsam Lieder zu singen, die unserem Lebensgefühl entsprechen und nun schwerpunktmäßig dem Pop- und Rockbereich entstammen. Was die Gemeinschaft angeht, sind wir allerdings immer noch sehr traditionell. Nach der Probe zusammen zu sitzen und ein Bier zu trinken finden wir nicht altmodisch. Interesse?

Heute, hier, 19:30 Uhr!

Männerchor 2020. Da bewegt sich was. Unsere Bässe bilden dafür die Basis.

 

Heute hier, morgen schon wieder...

Kaum eine Verschnaufpause gibt es diese Woche für die Aktiven des Sängerbundes. Denn morgen, Freitag, 14. Februar, findet wie bereits angekündigt unsere Jahreshauptversammlung statt. Auch wenn wir eine umfangreiche Tagesordnung zu erledigen haben, findet sich auch Gelegenheit, nach den Berichten des Vorstandes und den Neuwahlen noch gemütlich zusammen zu sitzen und das letzte Jahr Revue passieren zu lassen oder Genaueres über die Planungen im Jubiläumsjahr zu erfahren. Beginn der Versammlung ist um 19:00 Uhr. Wir freuen uns auf euren Besuch!

 


Ersatz

Wer jemals mit einem Platten liegen geblieben ist, weiß es zu schätzen, wenn er nicht mit einem Notrad oder nur per Flickspray notdürftig fit gemachten Reifen weiter hoppeln muss. Wohl dem, der mit einem neuen Ersatzrad ohne Qualitätseinbußen und ohne Verspätung sein Ziel erreichen kann.

So freuen wir uns, dass wir als Krankheitsvertretung von Özer mit Frank Reinbold einen kompetenten Ersatzdirigenten bekommen haben, bei dem es beim Üben einfach auch rund läuft. Frank hat den Probenbetrieb nahtlos übernommen und führt die Proben für die neuen Lieder sehr engagiert weiter. Da kann Özer sich getrost auskurieren und muss keine Angst haben, dass die Chöre nicht mehr singen können, wenn er wieder fit ist. Auch wenn die Proben mit Frank viel Laune verbreiten und wir gut vorankommen, wünschen wir Özer gute Besserung und freuen uns auf seine Rückkehr!

 

Erwünscht

Der gemischte Chor beginnt mit seiner Probe um 18:30 Uhr. Da unser Vizedirigent im Hauptberuf als Lehrer arbeitet, ist er pünktliches Erscheinen gewohnt. Weil Özer  wegen einem Termin am späten Nachmittag in letzter Zeit oft erst später anfangen konnte, weisen wir an dieser Stelle ganz besonders auf den korrekten Probenbeginn hin. Wer pünktlich kommt, wird mit einem abwechslungsreichen Einsingen belohnt. Wer zu spät kommt, dem wird das Nachsitzen am Stammtisch gestrichen!
 

Erinnerung

Am 14. Februar findet unsere Jahreshauptversammlung im  Vereinsheim "Waldblick" statt. Die Tagesordnung wurde bereits im Amtsblatt vor zwei Wochen veröffentlicht und kann auch auf unserer Homepage angeschaut werden. Wir freuen uns insbesondere über die Teilnahme unserer passiven Mitglieder, für die es eine gute Gelegenheit ist, sich über die Ereignisse im letzten Jahr und über die Planungen im Jubiläumsjahr 2020 zu informieren.
 


Kinofeeling

Eine große Leinwand, ein Beamer und der Geruch von Popcorn! Der Probensaal, in dem wir normalerweise selbst die Akteure sind, verwandelte sich letzten Donnerstag in ein kleines Kino.
90 Minuten begeisterte uns und unsere Phantasie ein bezaubernder Film, bei dem wir uns sowohl von den Melodien als auch der Choreografie inspirieren lassen wollten. 
Im "Manegen"-Stuhlkreis nach dem Film wurde mit viel Spaß und lautem Gelächter wild geplant, Ideen gesammelt und vor allem die Vorfreude auf unser diesjähriges Konzert im November geschürt. 

Abschied nehmen

Wir trauern um unseren treuen Sänger und langjähriges Mitglied Manfred Augstein. Er war dem Sängerbund stets tief verbunden. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren und wünschen seiner Frau und der Familie viel Kraft für die kommende Zeit.

Zur Erinnerung:  Am 14. Februar findet unsere Jahreshauptversammlung statt. Beginn 19 Uhr.  Die Tagesordnung kann in der letzten R(h)einschau oder auf unserer Internetseite nachgelesen werden.
 


Auf die Plätze, fertig, los

Die Sängerinnen und Sänger des Coro Minuetto kamen sich bei der ersten Singstunde im Jahr 2020 fast vor wie beim Winterschlussverkauf. Drei Wochen ohne Singstunde ist ein wenig wie auf Entzug. Entsprechend war der Andrang zum Probenauftakt für das  Jahr 2020. Als sich die Türen zum Probenraum öffneten, strömten zahlreiche Sängerinnen und Sänger zu ihren Plätzen und dann mussten tatsächlich noch weitere Stühle aufgestellt werden, wollten doch vier neue SängerInnen nach ihren positiven Erfahrungen im Männer- bzw. Frauenchor auch im gemischten modernen Chor mitsingen. Wir freuen uns, dass wir nach einem Jahr mit unseren modernen Chören für Frauen und Männer ein so großes Interesse geweckt haben und auch bei den gemischten Chören von den neuen Mitgliedern profitieren. 

Ein positives Zeichen, welches uns insbesondere im Hinblick auf unser 125-jähriges Jubiläum, sehr stolz macht.

Go for Gold für Beate Nagel. Die goldene Ehrenbrosche wurde nach der ersten Singstunde im neuen Jahr vom zweiten Vorsitzenden Oliver Albrecht überreicht! Die erste Vorsitzende bedankt sich mit einer Flasche Sekt.

Ehrung Teil zwei

Zum Auftakt des neuen Jahres durfte unser zweiter Vorsitzender Oliver Albrecht gleich eine angenehme Pflicht übernehmen. Beate Nagel wurde mit der goldenen Ehrenbrosche  des Badischen Chorverbandes ausgezeichnet, mit der sie für 40 Jahre aktiven Chorgesang gewürdigt wird. Nachdem es bei der Weihnachtsfeier nicht mit der Übergabe geklappt hatte,  wurde diese hochkarätige Ehrung gleich nach der erste Singstunde des gemischten Chores nachgeholt. Der Sängerbund Linkenheim freut sich, dass wir immer wieder Ehrungen für solch langes aktives Singen im Chor an Mitglieder unseres Verein verleihen dürfen. Das spiegelt die große Treue und Verbundenheit unserer Sängerinnen und Sängern mit dem Sängerbund Linkenheim wider. 

 


Gute Vorsätze - klingt doch gut

Mehr Sport - schon nach einer Woche zu anstrengend? Keine Zigaretten mehr - noch in der Neujahrsnacht in Rauch aufgegangen? Diät halten - auf's Frühjahr verschoben? Weniger Alkohol - erst nach Aschermittwoch?

Aber kein Sorge: Noch liegen 97,5% des Jahres vor uns und es ist noch nicht zu spät, gute Vorsätze in die Tat umzusetzen. Wenn Sie heute in unsere erste Chorprobe kommen, haben Sie sogar noch 100% aller Singstunden vor sich. Die körperlichen Anstrengungen halten sich in Grenzen und  der Spaßfaktor ist  groß. Statt Einschränkung und Verzicht, genießen Sie Chorgesang in netter Gesellschaft.


Weihnachtsfeier! Ein ereignisreiches Chorjahr ging zu Ende!

Was haben wir nicht alles erlebt: Unser Workshop zum Jahresbeginn bescherte uns viele neue, engagierte Sängerinnen und Sänger. Wir haben zusammen ausgiebig  gefeiert, gegessen, gearbeitet, gesungen und natürlich auch das Jahr zusammen verabschiedet. Gemeinsam mit unserem großartigen Chorleiter Özer Dogan, der auf keinen Fall fehlen durfte, trafen wir uns am Samstagabend zur Weihnachtsfeier in unserem liebevoll dekorierten Vereinsheim, das für einen Abend zum Festsaal wurde. Niko und Esma zauberten ein leckeres Essen und ermöglichten uns durch ihren ausdauernden Einsatz bis in den späten Abend einen wunderbaren Jahresabschluss. 

So lässt es sich genießen - geschmückte Tafeln, leckeres Essen und ein abwechslungsreiches Programm

Der Abend war wie ein glitzernder Kessel Buntes. Besinnliche Gedichte und Gedanken zum Advent und der Bedeutung von Weihnachten wechselten mit modernen und traditionellen Weihnachtsliedern. Jeder unserer Chöre trug seinen Teil dazu bei. Die Vorstandsdamen entlasteten uns musikalisch von dem Druck, in der Weihnachtszeit kulinarischen Verzicht zu üben, denn: "In jeder Frau steckt ein Stück Hefe - und in den meisten Männern auch". Natürlich durfte auch die alljährliche Tombola nicht fehlen. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal herzlich bei allen Sponsoren bedanken.
Der Vorsitzende der Chorverbandsgruppe Hardt, Herr Wolfgang Weisel, ehrte folgende Mitglieder für ihr langjähriges Engagement im Chor: Lisa Rogalski (10 Jahre), Stefanie Grams und Elke Kopp (25 Jahre), Beate Nagel (40 Jahre) und Lilli Mejerski (60 Jahre). Auch von uns noch einmal ganz herzlichen Glückwunsch! Zum Abschluss des offiziellen Teils ließen wir das Jahr mit einer Diashow noch einmal gemeinsam und unter großem Gelächter Revue passieren. 

Ehre, wem Ehre gebührt! Die stolzen Jubilare (ohne Beate Nagel)

2020 erwartet uns Großes: der Sängerbund feiert sein 125-jähriges Bestehen. Die Vorbereitungen für die Festlichkeiten und das große Jubiläums-Konzert "Showtime" im November werden uns wieder viel Arbeit, aber mit Sicherheit noch mehr Spaß und Freude  bescheren. Wir freuen uns darauf!

Die ersten Chorproben im neuen Jahr finden für den gemischten Chor, den Frauenchor und den Coro Minuetto am 9. Januar statt. Der Männerchor startet in der darauffolgenden Woche.



Neueröffnung Restaurant Waldblick am 07.09.2018

Am 07.09.2018 um 11 Uhr ist es soweit, im frisch renovierten Waldblick freut sich Fam. Kilinc Sie als Gäste begrüßen zu dürfen !!

 

 

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erste offizielle Chorprobe mit neuem Chorleiter

Wir hatten eine tolle erste Chorprobe mit unserem neuen Chorleiter Özer Dogan.

Der Vollblutmusiker, der sich trotz abgeschlossenem Maschinenbaustudium für die Dirigentenkarriere entschied, leitete uns sicher und einfühlsam durch die Singstunden. Seine Erfahrung und sein gekonntes Klavierspiel verschaffte den Sängerinnen und Sängern ein sicheres Gefühl und machen Lust auf mehr.

 

Özer Dogan bevorzugt modernere Chorlieder und lässt uns neugierig in die Zukunft blicken. Wer also den Schwung und den Spaß bei uns erleben möchte, ist herzlich und unverbindlich zu einer unserer nächsten Chorproben eingeladen um sich ein eigenes Bild von uns und dem „Neuen“ zu machen.