Strandchöre

Was gibt es nicht alles am Strand außer Sand: Strandkörbe, Strandpromenaden, Strandverkäufer, Strandbäder, Strandschönheiten, Strandmuscheln, Strandgut.

Und vielleicht singt dort auch mal ein Matrosenchor, Shantychor oder ein Marinechor. Einen  Strandchor sucht man vergeblich, wo man doch Straßenchöre, Bergchöre oder Feld,- Wald- und Wiesenchöre überall findet. Aber der Kultursommer in Linkenheim macht es möglich. Am Samstag werden auf der Strandbühne am Sandstrand beim Strandrathaus mehrere Chöre auftreten.  Ob unsere Gastchöre aus nah und fern "La Paloma" oder Hits von Santiano in Ihre Strandtasche gepackt haben, wissen wir nicht. Unsere Chöre besingen zwar auch Untiefen und seichtes Wasser, aber im Wesentlichen werden wir mit Balladen, Rock und Pop für die Stimmung sorgen, die wir alle mit einem lauen Sommerabend am Strand verbinden. Und natürlich ist auch eine Strandbar vorhanden.

 

Morgen, Donnerstag 16. Juni: Extraproben im Waldblick

Männerchor    19:00 Uhr - 20:00 Uhr

Frauenchor     20:15 Uhr - 21:00 Uhr

Coro Minuetto 21:00 Uhr - 22:00 Uhr

 

Samstag, 18. Juni, 16:30 Uhr

Einsingen auf dem Rathausplatz

 


Kult(ur)-Sommer

Der Kultursommer auf dem Rathausplatz ist gestartet und der Sängerbund Linkenheim war bei einem der ersten Events mit von der Partie, um die Bewirtung nach dem Gottesdienst zu übernehmen.

Am übernächsten Wochenende sind wir dann als Hauptdarsteller auf der Bühne. Gemeinsam mit Gästen werden wir einen musikalischen Abend gestalten, der bei sommerlichen Temperaturen mediterranes  Flair in unsere Gemeinde zaubern wird. Unter dem Motto "Chöre on the Beach" gibt es tolle Musik von unseren eigenen Chören sowie von befreundeten Chören, die mit uns die Leidenschaft für modernen Chorgesang von Pop bis Rock teilen. Zu solch einem lauen Sommerabend gehören natürlich auch die passenden Drinks und Snacks. All das bieten wir unseren hoffentlich zahlreichen Besuchern.

Vielleicht wird dieser Abend ja auch der Auftakt für künftige "Kult"-Veranstaltungen unseres Gesangvereins und des Kultursommers in Linkenheim-Hochstetten?
 


Gute Laune trotz Aprilwetter

Sonne, Regen, Wolken, blauer Himmel! Am vergangenen Sonntag war bei unserer After-Church-Hocketse alles vertreten. Auch leckere Maultaschen, eine große Auswahl an selbst gebackenen Kuchen und ein tolles Rahmenprogramm waren für unser kleines Kultursommer-Event im Anschluss an den evangelischen Gottesdienst organisiert.

Beste Laune beim Kuchenteam

 

Svea Ret zauberte in wenigen Stunden ein wunderschönes Gemälde auf ihre Leinwand, das am Ende der Veranstaltung für stattliche 300 € an einen guten Zweck versteigert wurde.

Svea at work

 

Ein großer Dank geht an alle Besucher, die sich trotz widriger Wetterlage auf den Weg zu uns gemacht haben und unser Fest zu einem Erfolg werden ließen.
Wir freuen uns schon riesig auf unser nächstes Mal beim Kultursommer, bei dem es dann heißt: "Chöre on the Beach"! Am 18. Juni werden wir gemeinsam mit befreundeten Chören die Bühne rocken und Sommerfeeling auf den Rathausplatz bringen.
Dann hoffentlich bei sommerlicheren Temperaturen und Sonnenschein!

 


Die Spannung wächst

Bis zum kalendarischen Sommeranfang sind es zwar noch ein paar Wochen, aber Linkenheim-Hochstetten nähert sich mit großen Schritten dem 1. Kultursommer auf dem Rathausplatz.
Am Sonntag, 29. Mai freut sich unser Verein, die Bevölkerung einzuladen, ein leckeres Mittagessen, Kaffee und Kuchen und dabei noch großartige Kunst bei uns zu genießen.
Svea Ret, eine junge Künstlerin, die schon mehrmals in Baden-Baden mit ihrer "Schaufenster-Malerei" die Besucher begeistert hat, wird auf der Linkenheimer Bühne beweisen, dass sie in nur ein paar Stunden ein tolles Kunstwerk entstehen lässt. Darüber hinaus wird sie weitere ihrer Unikate in einer Vernissage präsentieren. Teilweise können diese käuflich erworben werden, aber einige sind auch schon in persönlichem Besitz. Das am Sonntag neu entstandene Bild werden wir gemeinsam für einen guten Zweck versteigern.
Der Weg und das Verweilen auf dem sommerlich angelegten Rathausplatz lohnen sich also aus vielen Gründen. Wir sind glücklich, viele Interessierte und Hungrige ab circa 11 Uhr im Anschluss an den vor Ort stattfindenden, evangelischen Gottesdienst bei uns begrüßen zu dürfen.
Hören oder lesen Sie also etwas über die "After-Church-Hocketse" ... das sind wir!




Svea Ret in Baden-Baden beim "Schaufenster-Malen"

 


Bericht von der Jahreshauptversammlung

Die Riege der Verwaltung wies gewaltige Lücken auf. Urlaube, Geburtstagsfeiern und Coronaerkrankungen  waren verantwortlich dafür, dass die Verwaltung nur mit sieben Personen ums Rednerpult Platz genommen hatte. Glücklicherweise ließ es sich unsere Kassiererin Elvira Schindler-Schmidt nicht nehmen, als vorübergehende Rollstuhlfahrerin in den (nicht behindertengerechten Waldblick) zu kommen. Außer ihr waren es insgesamt 35 Personen, die an diesem wichtigen Termin anwesend waren. Geht es doch darum, die Arbeit der Vereinsverwaltung und des Vorstandes zu überprüfen und die Weichen für die Zukunft zu stellen. Traditionell begann die Veranstaltung mit der Totenehrung, in der wir den im letzten Jahr verstorbenen Vereinsmitgliedern gedachten. Anschließend folgten die Berichte des Vorstandes. Die Mitgliederstatistik, zusammengestellt vom erkrankten Schriftführer Frank Butzer, stellte der zweite Vorsitzende Oliver Albrecht vor. Die Anzahl der Mitglieder stagniert durch Corona. Wobei der Trend anhält, dass die Mitgliederzahl im Altersbereich bis 30 Jahren tatsächlich leicht steigt. Eine weitere interessante Zahl ist der Anteil von 70% der passiven Mitglieder, die durch Ihre Mitgliedsbeiträge wesentlich die Probenarbeit der aktiven Sänger unterstützt. Das Thema Finanzen stellte dann unsere Kassiererin Elvira Schindler-Schmidt vor. Dank einer großen Spendenbereitschaft wies der Jahresabschluss trotz dem erneuten Ausfall von Dorffest und Adventsmarkt, die für unseren Verein eine sehr wichtige Einnahmequelle darstellen, einen kleinen Überschuss auf. Auch nach mehr als zwanzig Jahren führt Elvira Schindler-Schmidt unsere Kasse mit großer Sorgfalt und Übersicht. Die Kassenprüfer Sylvia Heuser und Andreas Schulz konnten deswegen eine ausgezeichnete Kassenführung bestätigen und so war die Entlastung durch die Mitglieder einstimmig.

Die Verwaltung 2022 lauscht Herbert Zimmermann, Waldblickmiterbauer von 1973

Über die kulturellen Ereignisse des vergangenen Jahres berichtete Simone Wildschütz. Mit viel Glück schafften wir es, in einer Coronadelle im November unser "Geht's noch?"-Konzert durchzuführen. Gerade noch vor Verhängung des Lockdowns im November gelang uns ein beeindruckender Auftritt  im Bürgerhaus. Mit einer Reihe von Bildern wurde an dieses Ereignis, bei dem alle Sängerinnen und Sänger mit viel Hingabe dabei waren, erinnert. Als positiv vermerkt unsere erste Vorsitzende, dass die Probenarbeit schon früh wieder in Präsenz aufgenommen wurde, auch wenn die strengen Auflagen, zum Teil wurde mit Masken gesungen, den Sängerinnen und Sängern viel abverlangten. Ein schönes Zeichen zum aktuellen Stand der Proben war das spontane Geburtstagsständchen zum 60. Geburtstag unserer dritten Vorstandes, Uwe Bergdolt, bei dem fast 25 Chormitglieder zusammenkamen.
Ein besonderer Dank ging zuletzt an unsere Notenwartin Sylvia Heuser, sowie Dorit Hesselschwerdt und Heinz Metz, die sich um die Betreuung unserer Jubliare kümmern und pünktlich den zu ehrenden Mitgliedern die Glückwünsche des Vereins überbringen.
Nach diesen Berichten beantragte Heinz Metz die Entlastung des Vorstandes. Diese wurde von den anwesenden Vereinsmitgliedern einstimmig erteilt. Nach einer kurzen Pause, bei der wir von Esma und Niko Pizza, Pide, Schnitzel oder Salat serviert bekamen und das ein oder andere Gespräch führen konnten, ging es weiter im Programm. Es galt einige Ämter neu zu besetzen bzw. die Amtsinhaber für weitere zwei Jahre zu bestätigen. Simone Wildschütz wurde für weitere zwei Jahre wiedergewählt. Dieses Ergebnis ist auch als Dank für ihre engagierte Arbeit an der Spitze des Vereins zu verstehen. Die Herausforderungen durch Corona brachten eine Vielzahl von zusätzlichen Arbeiten und großer Verantwortung mit sich, die sie hervorragend meisterte. Ebenfalls im Amt bestätigt wurde der Schriftführer Frank Butzer. Von den sechs Beisitzern stellten sich fünf zur Wiederwahl. Neugewählt wurde Dagmar Lang, die jetzt mit Beate Habic, Annette Hofheinz, Susanne Rebmann, Gerhard Albrecht und Mathias Heckele die Arbeit des Vorstandes unterstützt.
Einen wichtigen Beitrag für die Planung der nächsten Jahre präsentierte Oliver Albrecht. Unser Vereinsheim weist nach nahezu 50 Jahren einen erheblichen Sanierungsstau auf. Obwohl einige Dinge im Lauf der Jahre schon repariert oder ersetzt wurden, sind viele Installationen noch im Originalzustand. In einer ausführlichen Präsentation trug er viele Probleme und Missstände vor (Heizung, Sanitär, Klima, Setzungen im Außenbereich etc.), aber er führte auch für die Zukunft wünschenswerte bzw. überlegenswerte Punkte  (Photovoltaik Energieeffizienz, Barrierefreiheit) an. Dieser Vortrag wurde intensiv diskutiert. Allgemeiner Tenor ist der Wunsch, den Waldblick auch weiterhin als verlässliche Heimat des Vereins und attraktive Vereinsgaststätte für die Gemeinde Linkenheim-Hochstetten zu erhalten. Um diese große Aufgabe zu meistern, erklärte sich Andreas Schulz bereit eine Arbeitsgruppe ins Leben zu rufen, die bis zur nächsten Jahreshauptversammlung einen Sanierungsplan mit zugehörigem Finanzierungsbedarf erstellen soll.
Nach der Vorstellung des Jahresprogramms für 2022 endete die Jahreshauptversammlung traditionell mit dem gemeinsam gesungenen badischen Sängergruß.

Das Publikum verfolgte die Rechenschaftsberichte des Vorstandes mit großem Interesse

 

Proben am Donnerstag, 12.05.2022

Männerchor:      19:00 Uhr - 20:15 Uhr

Coro Minuetto:  20:30 Uhr - 22:00 Uhr

 


Alle Jahre wieder ...

Nein, so schnell nach Ostern steht Weihnachten nicht vor der Tür. Aber fast ebenso regelmäßig steht für unseren Verein die jährliche Jahreshauptversammlung auf der Tagesordnung. Wir sind mit dem Termin  noch nicht wie gewohnt im ersten Quartal angekommen, aber immerhin wird es nicht September, wie im vergangenen Jahr.

 

Die Jahreshauptversammlung findet am Freitag, 6. Mai 2022, um 19.00 Uhr im Sängerheim "Waldblick" statt. Dazu laden wir alle Mitglieder herzlich ein.

 

Folgende  Tagesordnung wird zu behandeln sein

1. Begrüßung
2.Totenehrung
3.Bericht des Schriftführers
4.Bericht der Hauptkassiererin
5.Bericht der Kassenprüfer
6.Entlastung der Hauptkassiererin
7.Bericht der 1. Vorsitzenden
8.Entlastung des Vorstandes
9.Wahlen
     a) 1. Vorsitzende(r)
     b) Schriftführer(in)
     c) Beisitzer
     d) Kassenprüfer
10.Sanierungsbedarf Waldblick
11.Anträge
12.Terminvorschau 2022
13. Verschiedenes

 

Anträge und Wünsche zur Tagesordnung sind bis spätestens 29. April 2022 schriftlich an die 1. Vorsitzende Simone Wildschütz oder den 2. Vorsitzenden Oliver Albrecht zu richten.

 

Aufgrund der Lockerung der Coronaschutzmaßnahmen können wir unsere Probentermine wieder etwas ausweiten.

Der Coro Minuetto probt jetzt wieder wöchentlich. Männer- und Frauenchor wechseln sich im wöchentlichen Rhythmus ab.

 

Proben am Donnerstag, 21.04.2022

Frauenchor:      19:00 Uhr - 20:15 Uhr
Coro Minuetto: 20:30 Uhr - 22:00 Uhr


Es bleibt schwierig....

Der Frühling hat schon mal eine Kostprobe seines Könnens gegeben. Männer- und Frauenchor konnten im Vereinsheim ihre Proben nahezu bibberfrei absolvieren. Offene Fenster zum Zwischenlüften sorgten nicht sofort für Erfrierungsgefahr. Auch wenn die Meteorologen noch einige Winterwetterausläufer prophezeien, machen uns doch die immer noch hohen Infektionszahlen Sorgen. Aber mit vielen Tests und unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen proben wir  weiter in Präsenz. Leider immer wieder mit Lücken, weil eben doch immer öfter in nächster Verwandtschaft und Bekanntschaft Coronafälle auftauchen und aus Vorsicht dann die Teilnahme an der Probe ausfällt.

 

Klein aber fein! Auch unser Männerchor genießt es wieder, in Präsenz zu proben

Proben Donnerstag, 31. März 2022

Coro: 19:30 - 21:30 Uhr


Auf und nieder...

Fasching ist vorbei und damit dürfte allen klar sein, dass der Titel dieses Karnevalsohrwurm heute auf "nieder" zu betonen ist. Nach all der Euphorie der letzten Wochen hat uns jetzt doch wieder ein Rückschlag getroffen. Unser Dirigent ist erkrankt und so müssen die Chorproben diesen Donnerstag ausfallen. Viel schlimmer ist aber natürlich, dass auch unser Chorwochenende, welches für den 19.03.  und 20.03. geplant war, leider nicht stattfinden kann. Mit den besten Genesungswünschen an Özer hoffen wir auf die Möglichkeit schon bald wieder in die wöchentlichen  Singstunden im Waldblick einladen zu können. Als Ersatz für das Wochenende bietet sich für unsere Sänger und Sängerinnen natürlich ein Besuch des Frühlingskonzertes des Musikvereins an.

 


Bestens vorbereitet

Die erste Präsenz-Frauenchorprobe nach der erneuten Coronapause nahm unser Chorleiter zum Anlass mit frischem Haarschnitt und einer glatten Rasur im Saal des Waldblicks zu erscheinen. Hatte sich doch auch eine neue Sängerin angekündigt. 
Zuvor kam aber der Männerchor in den Genuss, sich ein Beispiel an ihm zu nehmen. Beide Proben waren gut besucht und alle waren begeistert, endlich wieder gemeinsam den Raum zum Klingen zu bringen. Auch die frostigen Lüftungspausen taten dem Ganzen keinen Abbruch.
Diese Woche darf dann wieder der Coro an die Notenblätter, um für die geplanten Termine bestens vorbereitet zu sein.

 


Endlich wieder oben ohne...

Die Routine für den zweiten Pandemie-Frühling hatte sich so langsam eingestellt, als die Landesregierung die Corona-Verordnung änderte und in der Folge tatsächlich die Masken beim Singen fallen konnten. So befreit ließen wir die Computer Computer sein und strebten letzten Donnerstag voller Freude zu einer gemeinsamen Chorprobe in den Waldblick. An Stelle einer lauen Lüfterbrise vom Rechner wehte uns dort zwar in den Stoßlüftpausen polare Kaltluft um die Nasen und statt lässiger Homewear waren daunengefüllte Skianoraks als Modetrend angesagt. Aber das gemeinsame Singen mit Nebenfrau und Nebenmann (auch wenn strikte 2 m dazwischen lagen) wärmte doch die Seelen. Mit diesem Wohlfühlbonus ließen sich nach der Singstunde auch wieder wunderbare Pläne für das kommende Frühjahr, Sommer oder gar Herbst für Auftritte und Konzerte schmieden.

 


LH statt WWW

Wer braucht denn schon das weltumspannende Internet, wenn man in Linkenheim-Hochstetten zu Hause ist? Seit Wochen versuchen wir, die Qualität unserer Online-Proben zu optimieren. Allein die Verbindung zu unserem Dirigenten nach St. Leon-Rot machte immer wieder Probleme. Man hatte den Eindruck, die Bits und Bytes sausten einmal um den Erdball, statt den kürzesten Weg in die nördliche Hardt zu nehmen. Kurzerhand hat also letzten Donnerstag der Dirigent sein Equipment nach Linkenheim gekarrt und dort im Tonstudio unseres dritten Vorstandes vor den Computer aufgebaut. Und siehe da: Kein Pfeifen und Knacken, keine Aussetzer oder Verzögerungen stresste unsere Ohren. Wunderschön erreichte die Klavierbegleitung unsere Wohn- und Arbeitszimmer und laut und deutlich konnten wir Özers Stimme mit seinen Anweisungen vernehmen. Sowohl der Männer- als auch der Frauenchor waren begeistert von diesem Probenabend. Perfekt war natürlich noch immer nicht alles. Wir denken deswegen darüber nach, alle Rechner noch näher beieinander aufzustellen. Eventuell wäre der Saal im "Waldblick" ja geeignet?

 


Lange Leitung

Singen ist nicht umsonst eine der schönsten Arten zu musizieren. Man braucht kein Instrument und kann auch alleine in freier Natur oder unter der Dusche ein Liedchen trällern. Singt man dann mit mehreren Personen gemeinsam, steigt der Aufwand zwar etwas an, und ab einer gewissen Gruppengröße empfiehlt sich ein Dirigent, der die Vielfalt der Stimmen koordiniert. Aber auch das ist deutlich weniger Aufwand als bei  einem Orchester, bei dem alle Instrumente mitgeschleppt werden müssen. Mit Corona wird aber auch das Singen im Chor immer komplizierter und aufwendiger. Unsere Online-Proben sind zwar eine gute Notlösung, aber die dazu notwendige Technik ist eben auch störungsanfällig. Damit diesen Donnerstag die Übertragungsqualität verbessert werden kann, muss unsere Leitstelle umziehen und das eine oder andere Kabel gezogen werden, damit eine höhere Bandbreite zur Übertragung aller Töne bereitsteht. Aus diesem Grund starten die Proben mit einer Viertelstunde Verspätung.


Kein Maskenball im Waldblick

Die Faschingszeit geht in diesem Jahr wieder ziemlich spurlos an uns vorüber. Auch ohne Corona hat sich der Sängerbund schon seit mehreren Jahren nicht mehr offiziell am närrischen Treiben beteiligt. Die Älteren erinnern sich noch gerne an die närrische Singstunde am Schmotzigen Dunschtich, die nicht nur dem Frauenchor vorbehalten war. Unvergessen ist auch der Auftritt unserer Sänger bei einem Hexenball im Bürgerhaus, wo wir bewiesen, dass wir bei entsprechenden Gelegenheiten richtig lustig sein können.

Dieses Jahr wäre es natürlich möglich, während der fünften Jahreszeit jeden Donnerstag zum Maskenball in den Waldblick zu laden. Die Chorproben könnten gleich auch als Narrenevent genutzt werden, denn augenblicklich lautet die Empfehlung für Chorproben immer noch, dass auch während dem Singen eine Maske getragen werden muss.

Aber man will es mit dem Spaß dann doch nicht übertreiben und so proben wir weiter im virtuellen Probenraum Jamulus.


Voll Digital

Die Chorproben beim Sängerbund sind  jetzt alle komplett auf digital umgestellt. Im letzten Jahr haben wir verschiedene Programme ausprobiert und getestet, was für uns am Besten passt, wenn wir uns nicht zu richtigen Chorproben im Probenraum Waldblick treffen können. Die klassischen Konferenzprogramme erlauben es zwar, sich zu unterhalten und sich dabei auch zu sehen, aber was in der Gesprächspraxis sehr von Vorteil ist, nämlich, dass immer nur einer reden kann, stört beim Singen dann doch ungemein. Eine kleine Gruppe experimentierfreudiger Sänger hatte sich aber schon damals mit Alternativen befasst und ein Programm identifiziert, welches tatsächlich gemeinsames Musizieren erlaubt. Inzwischen haben viele Sängerinnen und Sänger hard- und softwaremäßig aufgerüstet und unter Einsatz ihrer heimischen Systemadministratoren und -administratorinnen  die Programme eingerichtet, und so konnten inzwischen alle Chorgattungen erste Erfahrungen im Echtzeitbetrieb sammeln. Auch unser Dirigent testet alle neuen Möglichkeiten dieser neuen Probendimensionen aus und ermöglicht uns damit auch ein effizientes Üben alleine. Trotzdem lautet das Fazit am Ende der Singstunden oft: " Wenn wir dann wieder live zusammen singen, klappt das alles noch viel besser....".


11111100110

so wird das Jahr zweitausendzweiundzwanzig in unseren Handys und Computern im digitalen Zweierzahlensystem gespeichert. Nur gut, dass in unserem gewohnten Zehnersystem sich mit nur vier Ziffern die 2022 kompakt darstellen lässt. Digital ist eben nicht immer einfacher.

So ist es auch mit unseren Chorproben, die wir wieder online und virtuell über Computer abhalten müssen. Die passenden Programme müssen heruntergeladen und installiert werden. Leider ist das nicht nur eine einfache App, die per Klick sofort zur Verfügung steht. Unter Umständen müssen sogar Kabel und Stecker bemüht werden, um alles optimal einstellen zu können. Nicht in jedem Sänger oder Sängerin steckt ein Nerd oder eine Nerdin. Deswegen ist unser Vorstand für Digitales, Uwe Bergdolt, mit großem Eifer dabei, Anleitungen zu erstellen und per Hotline oder gar mit Hausbesuch dafür zu sorgen, dass unsere Singstunden fast wie in echt übers Internet ablaufen können.

Wir sind gespannt.

 


Und noch keine Weihnachtsfeier

Auch dieses Jahr sind Weihnachtsfeiern von Betrieben und Vereinen ein rares Ereignis. Immerhin sitzen wir vor den Festtagen nicht wegen eines Lockdowns ab Einbruch der Dunkelheit allein zu Hause. Geimpft darf man in Maßen doch viel: Außer Singen. Wenn also schon die donnerstäglichen Chorproben ausfallen müssen und die große, saalfüllende Weihnachtsfeier des Sängerbundes nicht stattfinden kann, könnte man sich ja in gemütlicher Runde, leider ohne Tombola, in unserem Vereinsheim Waldblick zusammensetzen und das wechselhafte Sängerjahr ausklingen lassen.

In lockerer Runde ließen wir das Jahr im Waldblick ausklingen

Gesagt getan. Esma und Nico versorgten uns mit leckeren Speisen und Getränken aus dem Süden, bei denen wir es uns gut gehen ließen. In bunter Mischung saßen Jung und Alt, gestandene Sänger und neue Sängerinnen beisammen. Glücklicherweise verstehen wir uns nicht nur aufs Singen, sondern auch aufs Feiern. Und so nutzten wir diesen Abend, um zu reden, lachen und ab und zu die Gläser zu erheben. Ein großes "Hallo" gab es dann, als zu fortgeschrittener Stunde auch noch unser Dirigent auftauchte. Das eine oder andere Lied hätten wir gerne angestimmt. Aber mit viel Disziplin schafften wir es, keine aersol-emittierende Leichtsinnigkeiten zu begehen. Gut drauf waren wir trotzdem und haben weniger dem verlorenen Jahr hinterhergeweint, sondern eher optimistisch über die Möglichkeiten im neuen Jahr diskutiert.

Weißt Du noch unser Konzertchen "Geh's noch?" - Klar: Eins geht noch!

Allen denen, die nicht dabei sein konnten, wünschen wir ein geruhsames Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.


2G+++

Früher war es bei Klamotten noch recht einfach: Mit drei Größen S, M, L kam man durch das Leben. Heute reicht das schon lange nicht mehr. Nach L kam XL, XXL und XXXL. So ähnlich geht es uns gerade mit den Auflagen für die Durchführung unserer Chorproben. Reichte im Sommer noch Abstand und Hygiene, so musste im Herbst dann auch noch auf die Lüftung geachtet  und anschließend Impfzeugnisse verlangt werden. Damit war man bei 2G Proben. Zur Sicherheit musste aber auch dazu noch ein Test "en plus" vorgelegt werden. Aber genug ist nicht genug. Locker noch eine Maske zur Aerosolabwehr addiert und schon waren wir letzten Donnerstag bei 2G++. Die Männertruppe des Sängerbundes fühlte sich bei arktischen Temperaturen und Maske über Mund und Nase eher wie  damals bei der Bundeswehr, als bei einer Chorprobe. Um uns auch wirklich jeglichen Erreger vom Hals zu halten, gab es als finales Plus noch einen Raki von unserem Wirt Niko. Zumindest der  hat gewirkt. Während bei Jogginghosen Monstergrößen 6XL und mehr inzwischen keine Seltenheit sind, endet die Eskalation beim Sängerbund an dieser Stelle. 

 

Rien ne va plus!

Aus "Geht's noch?" wird drei Wochen nach unserem Konzertchen ein eindeutiges "Nichts geht mehr!" Der Probenbetrieb wird ab sofort eingestellt. Singen mit Maske? Man kann uns nicht vorwerfen es nicht probiert zu haben. Aber die allerletzte Freude am Singen wollen wir uns nicht nehmen lassen.


Bei unserem Konzert noch ein Gag. Inzwischen bitterer Ernst. Singen mit Maske. Das ist so, wie es aussieht!


Gesungen wurde auch

Neben Coronaregeln und Jubiläumsreden wurde bei unserem Konzertchen auch gesungen. Wobei der Begriff Konzertchen sich eigentlich schon weit im Vorfeld als eine Untertreibung heraustellte. Bis jeder der vier Chöre seine Lieblingslieder herausgesucht hatte, die unbedingt gesungen werden sollten, war schnell die Schallmauer von 20 Titeln erreicht. Die Frauen  polierten ihren Rammstein-Engel  aus ihrem Archiv auf Hochglanz und heizten die Stimmung im Saal  mit der Neueinstudierung von "It's raining men" ein.

Und auch der Männerchor überraschte die Konzertbesucher nicht nur mit einer deutlich verjüngten Mannschaft, sondern auch mit einem flotten Repertoire. Wobei weniger Texte wie "Do wa diddy " und "Wimoweh oh wimoweh" beeindruckten, sondern mit welcher Stimmgewalt  die noch kleine Schar den Raum beschallte.

Der Sonderapplaus beim abschließenden "The lion sleeps tonight" gehörte allerdings dem Solisten Ivo Rogina, der in höchsten Tönen seine Mit-Tenöre wie Bässe aussehen ließ.


Hygienekonzept ist Hygienekonzept... Aber schon kurz danach fielen die Masken...

 

Unser gemischter Chor widmete sich den Musicals. Starlight Express auf englisch und Tabaluga auf deutsch zeigte die große  Spannweite des Repertoires. Bei Maffays "Nessaja" zeigt Frank Butzer sein Können als Solist.
Überhaupt nicht entscheiden bei der Liedauswahl konnte sich der Coro Minuetto.

In den Chorproben im Sommer konnten die alten Lieder überraschend schnell wieder reaktiviert werden und unser Dirigent schaffte es, auch noch einiges an neuen Titel zur Konzertchenreife zu bringen. Die Textunsicherheiten wurden per "Teleprompter 1.0" kaschiert und die Choreografien bewiesen vor allem, mit welcher Begeisterung die Akteure zur Sache gingen. Wunderbare Balladen wie Lady Gagas "Shallow" oder Pinks "A Million Dreams" aus dem Kinohit "The greatest Showman" brachten die Herzen der Zuhörer zum Schmelzen, um gleich danach den Saal mit "Footloose" oder "You can't stop the beat" zu rocken.


Ein wunderbares Beispiel für die fantastische Leistung, die  Dirigent Özer Dogan bei uns vollbringt, erlebte das Publikum beim Coldplay-Titel "Viva la vida". Während dieser Song in der ersten Konzerthälfte als berührende Ballade interpretiert wurde,  gab der Chor  bei der Zugabe Gas, sodass beim gleichen Lied die Fetzen flogen und ein begeistertes Publikum den Heimweg antrat.

 

Fazit eines begeisterten Publikums und hochzufriedenen Sängerinnen und Sängern: "Es geht noch" und es macht immer noch wahnsinnig viel Spaß. Auch die Organisation klappte hervorragend. Das Vorstandsteam, mit Oliver Albrecht und Uwe Bergdolt hatte mit unserer Vorsitzenden Simone Wildschütz wie immer nichts dem Zufall überlassen. Alles war minutiös geplant und nahezu perfekt umgesetzt. Außerdem schaffte Simone es dann noch, so nebenbei mit einer lockeren Moderation dem ganzen eine tollen Rahmen zu verpassen.



Männer sind einfach unwiderstehlich

Und jetzt?

Die Proben gehen weiter. Drei neue Sängerinnen bereicherten unsere erste Chorprobe nach dem Konzert. Aber auch das Hygienekonzept wird umfangreicher. Sicher ist sicher, und so testen wir uns trotz Impfung vor jeder Singstunde nach 2G-Plus-Standard. Hoffentlich klappt das noch eine Weile. Denn live zusammen zu singen ist einfach am schönsten. Das Konzertchen hat es bewiesen.

Unsere große Familienweihnachtsfeier am 18. Dezember muss allerdings ausfallen. Die räumlichen Kapazitäten sind bei der aktuellen Coronalage nicht ausreichend für alle Freunde und Verwandte des Gesangvereins. Wir hoffen jedoch, wenigstens am 16. Dezember noch im kleinen Kreis der aktiven Sängerinnen und Sänger das Jahr gemeinsam ausklingen lassen zu können.

 


So lautet die knappe Antwort auf die Frage, die wir als Motto für unser Konzertchen zum Wiedereinstieg nach zwei Jahren Zwangspause ausgegeben hatten. Der langanhaltende Beifall eines begeisterten Publikums, als unser Dirigent Özer Dogan den Taktstock nach der allerletzten Zugabe sinken ließ, war dann die  Bestätigung für den Eindruck, den alle Beteiligten schon während des ganzen Auftritts gespürt hatten. Schon als sich um 18 Uhr die ersten Konzertbesucher vor der verschlossenen Türe des Bürgerhauses sammelten, war dieses kaum noch bekannte Gefühl von Lampenfieber vor einem Auftritt wieder präsent. Als dann die Schlange vor dem Bürgerhaus immer länger wurde, nicht weil es keine Karten mehr gab, sondern weil die akribischen Corona-Kontrollen eben ihre Zeit brauchten, spürten wir, dass die langen aufwändigen Vorbereitungen nicht umsonst waren. Und auch unsere Gäste waren angetan, wie stimmungsvoll man eine Konzertatmosphäre mit 2G gestalten kann. Die als Abstandshalter eingebauten Tischchen für Getränke und Snacks vermittelten einen lockeren Loungecharakter. Auch der Vorfilm, der die Wartezeit bis zum Konzertbeginn verkürzte und Impressionen aus zwei Jahren "alternativer Proben und Vereinsarbeit" präsentierte, kam bestens an.

 

 Zhardte Töne - unser Frauenchor beim ersten Konzert nach langer Pause

 Konzert und  Jubiläum

Nicht nur, dass wir endlich wieder singen durften, auch das im letzten Jahr nicht gefeierte Jubiläum musste noch nachgeholt werden. Statt eines umfangreichen Festprogramms, das 2020 dafür vorgesehen war, musste eine kurze Konzertunterbrechung genügen. Die beiden Gratulanten, unser Bürgermeister Michael Möslang und der Vorsitzende des Chorverbandes Karlsruhe Horst Winter, schafften es aber in erfrischender Weise, die vielen lieben und lobenden Worte über eine 125-jährige erfolgreiche Tradition und eine zukunftsweisende Vereinsarbeit kurz und unterhaltsam zu vermitteln. Dass mit dem Spendenscheck der Gemeinde auch die Spendenfreudigkeit des Publikums animiert wurde, die unser Konzertchenkässchen am Ende der Veranstaltung nicht nur ein bisschen gefüllt hat, freut den Verein ganz besonders.

Jubiläum ist wenn man feiert.

Bürgermeister Möslang und Horst Winter vom Chorverband Karlsruhe gratulierten noch zum 125. Geburtstag.

 

Und jetzt?

Alles gut? Selbst die grünen Masken, welche die Sängerinnen und Sänger beim Auf- und Abgang trugen, vermittelten einen hoffnungsfrohen, fast fröhlichen Eindruck. Wie unser Probenbetrieb über den Winter weitergehen wird, wissen wir noch nicht. Aber nach diesem Wochenende sind die Motivationsakkus wieder gut gefüllt und wir hoffen, weiter mit möglichst  wenig Einschränkungen singen zu können. Falls sich die eine oder der andere Konzertgast bei unserem Konzert vom Coro-Virus hat anstecken lassen, freuen wir uns über neue Probenbesucher.


Es geht noch

Die Vorbereitungen auf unser Konzertchen laufen auf vollen Touren. Das Probenwochenende hat uns gezeigt, dass doch nicht alles verloren gegangen ist, was wir in jahrelanger Probenarbeit erarbeitet haben. Singen im Chor ist doch ein wenig wie Radfahren: Man verlernt es einfach nicht. Auch wenn es nach einer längeren Pause erst mal ein wenig wackelt und quietscht. Ein bisschen Übung und ein paar Spritzer Motivationsöl und es läuft. Gut - wenn es flotter vorangehen soll, kommt man doch etwas schneller außer Atem, und beim freihändigen Fahren wackelt es doch noch ziemlich. Aber wenn man dann in Schwung ist, macht es einfach wieder Freude, auf neue Ziele zuzusteuern. Auch wenn aktuell gerade wieder einige dunklere Wolken am Horizont aufziehen und die Coronazahlen am Ansteigen sind, werden wir unser Konzertchen durchführen können. Unsere Hygienekonzept war stets auf maximale Sicherheit ausgelegt und erlaubt deswegen am 13. November einen ungetrübten Musikgenuss. Auch hier ist es wie bei einer Radtour. Die Erfahrung zeigt: Scheint beim Start auch so schön die Sonne, packt man doch Regenjacke und Flickzeug ein.


3-2-1   Der Countdown läuft

 

noch drei Mal Chorprobe. Heute Abend, nächste Woche und dann ist auch schon der Donnerstag vor dem Konzertchen, das am 13. November stattfinden wird. Die Spannung steigt, die Eine oder der Andere zeigen erste Anzeichen aufkommender Nervosität. Aber Özer Dogan, unser Dirigent, hält die Zügel fest in der Hand und vermittelt  uns allen die Sicherheit, dass wir auf einem guten Weg sind. Musikalisch sowieso. Und im Übrigen wird hinter den Kulissen hart an der Organisation gearbeitet. Die Coronavorgaben müssen in die Praxis umgesetzt werden. Dass Sicherheit und Konzertfeeling unter einen Hut gebracht werden, ist uns wichtig. Leider ist dadurch die die Kapazität des Bürgerhauses nicht so groß wie gewohnt. Aber noch gibt es freie Plätze. Damit wir schon heute Ihren Namen auf einen Stuhl schreiben können, der am 13. November den ganzen Abend Ihnen gehören wird, brauchen Sie sich nur schnell über unsere Homepage anmelden. Die Adresse und alle weiteren Infos finden Sie auf Seite 3 dieser Rheinschau.

 

 


Endlich wieder Bürgerhaus!

Was für ein musikalisches Wochenende! Vergangenen Freitag feierte eine Delegation des Sängerbunds mit dem Musikverein "Harmonie" deren 100-jähriges Jubiläum. Vielen Dank für die Einladung! Es hat Spaß gemacht, mal wieder im Bürgerhaus zu feiern. Ein schöner Vorgeschmack auf unser "Konzertchen" am 13. November an gleicher Stelle!

Doch vor dem Vergnügen steht erstmal die "Arbeit".

Wer hätte das vor ein paar Wochen gedacht, dass wir heute über ein gerade stattgefundenes Probewochenende berichten können?! 

Letzten Samstag und Sonntag trafen wir uns im Saal des Waldblicks, um intensiv an unseren Liedern zu feilen. Toll, dass das wieder möglich ist. Mit vielen Ohrwürmern und kalten Füßen, coronabedingtes Dauerlüften war angesagt, gingen wir beschwingt nach Hause.

 


Geht's noch?

Das ist die Frage, die man am Ende der Bergtour seinem schon laut schnaufenden Begleiter vor dem finalen Anstieg  stellt. Oder die einem der Nachwuchs irgendwann stellt, wenn man mit seinem E-Bike dem Familien-Peloton nicht mehr nachkommt.

"Geht's noch"  fragt man sich aber auch nach einer schweren Krankheit oder langer Trainingspause. Und auch unsere Sängerinnen und Sänger stellten sich zu Beginn  der Chorproben nach der endlos langen Coronapause Fragen wie: "Klappt das mit dem Singen?", "Treffe ich noch alle Töne?", "Ist mein Stimmumfang noch wie früher?"

Und natürlich: "Werden wir als Chor eine Performance wie früher hinlegen können?"

Oder kurz und knapp: "Geht's noch?"

Selbstverständlich gehen die Meinungen  zu diesem Thema auseinander. Darüber zu diskutieren ist müßig. Man muss  es ausprobieren. Und selbstverständlich fängt man erstmal klein an. Also kein Megaevent sondern eher ein kleines Format. Statt Konzert zunächst mal ein Konzertchen. Am  13. November  ab 19:30 Uhr stehen wir also wieder auf der Bühne des Bürgerhauses Linkenheim.

 

"Geht's noch?" ist auch die Frage wie man das Ganze organisiert bekommt unter Einhaltung der Coronaregelungen. Hier lautet die Antwort eindeutig "Ja, es geht!". Nicht wie früher, aber es geht. Allerdings nur mit Anmeldung über unsere Homepage www.gv-saengerbund1895.de

Dort findet man auch genau, wie es funktioniert mit 2G, Kontaktdaten, etc. Gerne darf man aber auch eine Sängerin oder Sänger seines Vertrauens bitten, beim Klicken durchs Internet zu helfen. 

Wir freuen uns auf jeden Fall. Aufs Singen und auf unsere Gäste!

 

Chorproben diese Woche, Donnerstag, 14. Oktober

Gemischter Chor:  18:30 - 19:30 Uhr
Coro Minuetto:      19:45 - 22:00 Uhr

 


Unser Corona-Jahr

Das wäre wohl der passende Titel für eine Kurzzusammenfassung unserer Jahreshauptversammlung, die letzte Woche in unserem Vereinsheim im Waldblick stattfand. Immerhin mehr als dreißig interessierte Vereinsmitglieder und ein Vertreter des Gemeinderates hatten sich zu dieser Veranstaltung eingefunden. Die Einhaltung der Coronaregeln hätte zwar auch fünfzig Gäste erlaubt, aber der Charme, in Reih und Glied in gesichertem Abstand vom Nachbarn platziert zu sitzen und die Vorahnung, dass die notwendige Durchlüftung ein recht frostiges Klima erzeugen könnte, hat wohl den Einen oder Anderen bewogen, den Abend lieber zu Hause zu verbringen. Dabei hatte der Abend viel Informatives zu bieten und man konnte doch die eine oder andere ehemalige Mitsängerin treffen.

Traditionell wurde der Abend mit der Totenehrung eröffnet. In diesem Jahr ein besonders trauriger Augenblick, mussten wir doch wieder den Verlust einiger treuer Vereinsmitglieder beklagen, die zum Teil bis vor wenigen Jahren noch aktiv im Chor mitsangen. Vor allem der Tod unseres Ehrenvorsitzenden Reinfried Zimmermann, von dem wir uns zu Beginn des Jahres ohne einen letzten Liedgruß verabschieden mussten,  schmerzt uns alle. Und auch am Freitag musste die Totenehrung ohne die Lieder des Männerchores auskommen. Das Lied aus der Konserve konnte da nur wenig Trost spenden.
Bei den folgenden Präsentationen standen die nüchternen Fakten des Vereinslebens im Vordergrund. Die Finanzen des Vereins gestalten sich trotz Coronaproblemen recht ausgeglichen. Zwar fehlten Einnahmen aus Festen und Veranstaltungen, dafür hatten wir leider auch keine Gelegenheit, für eine aufwendige Bühnenshow bei Konzerten Geld auszugeben. Dank der treuen Spender, die auch in schwierigen Zeiten an den Verein denken, wurden keine roten Zahlen geschrieben.
Auch die Mitgliederstatistik des Schriftführers war angesichts eines recht ereignisarmen Jahres, in dem gerade mal ein Neumitglied gewonnen werden konnte, nicht komplett negativ. Von den aktiven Sängerinnen und Sängern kehrte kein Einziger dem Verein den Rücken, obwohl kaum Proben und keine Konzerte stattfanden.
Zentraler Punkt des Abends war der Jahresrückblick der Vereinsvorsitzenden Simone Wildschütz, die monatsweise die Zeit vom März 2020 bis September 2021 Revue passieren ließ. Sie spannte den Bogen von den wiederholten abrupten Einstellungen des Probenbetriebes im Frühjahr und Herbst, den verschiedenen Versuchen, Proben in alternativen Formaten durchzuführen über die verschiedenen Online-Events und Challenges, mit denen man das Leben zu Hause versuchte abwechslungsreicher zu gestalten, bis hin zum langsamen Wiedererwachen  im Frühsommer mit der schrittweisen Ausweitung des Probenbetriebes und gemeinsame Radausflügen und dem Gewinn der  Stadtradelaktion. Schließlich durfte sie auch noch drei engagierte Vereinsmitglieder auszeichnen: Sylvia Heuser für Ihre engagierte und aufwendige Arbeit als Notenwartin. Dorit Hesselschwerdt und Heinz Metz, die auch während Corona unseren Jubilaren im Rahmen der jeweils geltenden Regeln einen Gruß des Vereins überbrachten.

 

Ungewohnte Sitzordnung mit übersichtlicher Beteiligung bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Sängerbundes Linkenheim.

Nach der Pause standen dann turnusmäßige  Neuwahlen an. Mit viel Routine wickelte unser Wahlleiter Frank Butzer diesen TOP ab. Dabei stellten sich die Amtsinhaber Oliver Albrecht (2. Vorstand) und Uwe Bergdolt (3. Vorsitzender) sowie Elvira Schindler-Schmidt (Kassiererin) zur Wiederwahl und wurden alle mit überwältigender Mehrheit im Amt bestätigt. Mit der Neuwahl von Beate Habic konnten die gelichteten Reihen der Beisitzer wieder aufgefüllt werden.
Der Ausblick auf das restliche Jahr und die Ideen für das schon bald beginnende Jahr 2022 sind leider nur sehr vage. Die Teilnahme an einem Adventsmarkt oder die vereinsinterne Weihnachtsfeier sind  aktuell völlig ungewiss. Die Durchführung eines Chorauftritts im Bürgerhaus im November steht in den Startlöchern und könnte tatsächlich nach fast zwei Jahren ein erster öffentlicher Auftritt werden.
Mit dem Video der "Klopapierchallenge" vom Frühjahr 2020 endete der Abend mit einem heiteren Blick auf das doch recht intakt gebliebene Vereinsleben. Der gemeinsam gesungene badische Sängergruß muss ein weiteres Jahr pausieren.

 

Chorproben, diesen Donnerstag, 07.10.2021

Männerchor: 19:00 Uhr - 20:15 Uhr
Frauenchor:  20:30 Uhr - 22:00 Uhr

 


Sängerbund Marathon

Nun ja, es müssen keine 42 km für den Sängerbund gerannt werden am Donnerstag und Freitag. Aber die 4 bis 6 Stunden, die ein Hobbymarathoni auf dem Asphalt dafür unterwegs ist, sollte man schon einkalkulieren für die Chorprobe am Donnerstag und die Jahreshauptversammlung am Freitag. Natürlich freuen wir uns auch über Teilnehmer, die nur die halbe Distanz am Freitagabend absolvieren. Start ist um 19:00 Uhr im Waldblick. Es gibt ein Hygienekonzept und egal in welcher Stimmlage: Mit einem "G" dürfen Sie den Versammlungsraum betreten.

 

Jahreshauptversammlung, Freitag, 1. Oktober

Sängerheim Waldblick: 19:00 Uhr

(Zugang nur über den Hintereingang. Kein Zutritt über die Gaststätte.)

 

Tageordnung:

 

 

1.    Begrüßung

 

2.    Totenehrung

 

3.    Ehrungen

 

4.    Bericht des Schriftführers

 

5.    Bericht der Hauptkassiererin

 

6.    Bericht der Kassenprüfer

 

7.    Entlastung der Hauptkassiererin

 

8.    Bericht der 1. Vorsitzenden

 

9.    Entlastung des Vorstandes

 

10.  Wahlen

 

a.    2. Vorsitzende(r)

 

b.    3. Vorsitzende(r)

 

c.     Kassierer(in)

 

d.    Beisitzer

 

11.  Anträge

 

12.  Terminvorschau 2021

 

13.  Verschiedenes

 


 

November-Party - wohl kaum

Ob in acht Wochen im Bürgerhaus Linkenheim dicht gedrängt die Konzertbesucher beim großen Finale gemeinsam mit den Sängerinnen und Sängern auf der Bühne ein letztes gemeinsames Lied anstimmen? Sicher nicht.

Showtime 2018 - eine großartige Erinnerung, Chorparty 2019 - ein phänomenaler Erfolg. Corona 2020 -  für den Sängerbund Linkenheim eine Vollbremsung aus vollem Lauf bei seinem Neuaufbau mit neuen Chören und modernen Konzepten bei Auftritten und Konzerten. Erste mühsame Gehversuche in der Online-Quarantäne, dann vorsichtiges Erproben gemeinsamer Singstunden und schließlich eine langsame Steigerung der Teilnehmerzahlen, je nach aktueller Coronaverordnung. Aber dann auch die ersten Erfolgserlebnisse, als wir unsere Lieblingslieder wieder gemeinsam zum Klingen brachten. Auch wenn Abstände und andere Choraufstellungen zu einem gänzlich anderen Klangerlebnis führen.

 

 

Und jetzt die Vorfreude, uns wieder einem Publikum präsentieren zu dürfen. Am 13. November wird es so weit sein. Alle Chöre des Sängerbundes werden auf der Bühne des Bürgerhauses stehen und nach langen zwei Jahren endlich wieder ein Konzertchen geben können. Es wird vieles anders sein im November 2021. Aber die Freude am Singen und der Anspruch, für die Gäste einen tollen Abend zu gestalten, wird so sein wie früher.

 


13. November 2021: Es wird anders aussehen. Es wird sich anders anhören. Aber es wird ein Liveerlebnis sein.


Gegessen - Gesungen - Gelacht

 

 

Nix geht mehr ohne die drei G. So auch der Start in die Sommerferien nach der letzten Singstunde. Mit ein bisschen Verspätung, weil unsere Terrasse im Waldblick eben von vielen Leuten ein gern besuchter Ort ist. Aber Anfang August schafften wir es dann doch, in großer Runde mal wieder gemütlich zusammen zu sitzen. Sängerinnen und Sänger aller Chöre waren vertreten. Bunt gemischt  saßen wir beieinander und hatten genügend Gesprächsstoff und Infos, die es auszutauschen galt. Und auch Özer ließ es sich nicht nehmen vorbeizuschauen und den lauen Abend mit uns zu genießen.

 

Auch wenn das Wetter zuweilen schon deutlich herbstliche Anzeichen aufweist, ist immer noch Sommerpause bei den Singstunden. Wir werden rechtzeitig an dieser Stelle darauf hinweisen, wann es wieder los geht.


Ferienprogramm

Für den August muss die Probenarbeit beim Sängerbund pausieren. Heute ist der erste singstundenfreie Donnerstag in den Sommerferien. Beste Gelegenheit, einen geruhsamen Abend einzulegen und nichts zu tun. Das muss dann aber auch genügen. Denn danach wollen wir die Donnerstagabende wieder gemeinsam verbringen. Zwar ohne Dirigenten, aber das heißt nicht ohne gute Laune, Musik und dem mediterranen Ambiente im Waldblick. Geplant ist ein Sommerprogramm,  bei dem wir beweisen werden, dass unsere Ambitionen  beim Fahrradfahren nicht nur anlässlich einer dreiwöchigen Stadtradelaktion bestehen. Startzeit und Route werden jeweils hier im Amtsblatt mitgeteilt oder per elektronischer Buschtrommel bekannt gegeben. Zum Auftakt am 12. August wollen wir es jedoch betont entspannt angehen lassen. Treffpunkt ist auch schon das Ziel: Ab 18:30 Uhr ist die Terrasse am Waldblick für uns reserviert. Ein lauer Sommerabend ist bestellt, kann aber nicht garantiert werden im Gegensatz zur guten Laune, die bei uns wetterunabhängig ist.

 


Ferien! Von was?

Heute haben wir unsere letzte Singstunde vor den Sommerferien. Üblicherweise die Gelegenheit, ein anstrengendes Probenjahr Revue passieren zu lassen und sich auf einige freie Donnerstagabende zu freuen. Dieses Jahr blicken wir aber auf genügend freie Abende zurück. Die Donnerstagabende waren zwar schon lange mit virtuellen Treffen belegt und seit einigen Wochen proben wir in immer größer werdenden Gruppen zusammen. Und so langsam können wir es auch trotz der immer noch ungewohnten Sicherheitsmaßnahmen während der Proben immer mehr genießen, gemeinsam zu musizieren. Jetzt also schon wieder ein Stopp mit der bangen Frage im Hinterkopf: Wird die Lage im September immer noch so günstig sein, wie sie es aktuell ist? Oder werden wir wieder zurückfallen auf ein Level der Einschränkungen?

Wir bleiben zuversichtlich! Wir werden Özer nach der Probe für einige erholsame Wochen mit Zeit für die Familie in den Urlaub verabschieden, überzeugt, dass Anfang September der Start ins neue Probenjahr wie früher sein wird. Aber am Donnerstagabend heißt es nochmal mit voller Konzentration bei der Sache zu sein, wenn Özer den Taktstock hebt. Anschließend freuen wir uns bei einem kühlen Getränk auf der Terrasse auf den August. Laue Abende und die Möglichkeit, sich auch ohne fixen Termin zu treffen für gemeinsame Unternehmungen. "That's what friends are for".

 


Oh, Champs Elysées

Welch ein Luxus. Nach drei Wochen im Sattel fühlt sich die Bierbank an wie ein Plüschsofa.

sang Joe Dassin 1969 und landete damit einen Riesenhit. Dieses Chanson über das süße Leben auf der Pariser Prachtstraße, wo es sich entlang von Cafés und chicen Boutiquen flanieren ließ, war auch in Deutschland ein Riesenerfolg. Paris, die Stadt der Liebe, stand schon damals für Romatik pur. Die Champs-Elysées sind auch heute noch ein Muss bei jeder Reise in die französische Hauptstadt. Am vergangenen Sonntag jedoch gehörte der Boulevard den Radrennfahrern, die ihre  letzte Etappe der legendären Frankreichrundfahrt traditionell  mit der Zielankunft dort beenden. Nach drei Wochen quer durch Frankreich haben die Radprofis gute 3000 km im Sattel zugebracht. Fast zeitgleich ging bei uns auch die ebenfalls drei Wochen dauernde Stadtradelaktion zu Ende. Mehrere Linkenheimer Teams schafften deutlich mehr Kilometer  als die Radprofis. Der Wettkampf zwischen den Vereinen und anderen Organisationen um die längste geradelte Strecke wurde mit sportlichem Ehrgeiz ausgetragen und das Team Sängerbund schaffte es, ziemlich weit vorne mit dabei zu sein. Mit dem großen Finale fand endlich mal wieder eine größere Veranstaltung auf dem Rathausplatz statt. Unser Bürgermeister ehrte die erfolgreichsten Teams mit gebührendem Corona-Abstand. Bei den Klängen des Musikvereins ließen wir uns von den richtigen Radfahrern der Badenia verwöhnen und füllten den Kohlehydratspeicher für die nächste Tour auf.

 


Team Sängerbund nach der Siegerehrung. Singen trainiert die Lungen und sorgt für die zweite Luft beim Sprint ums Etappenziel!


"Heiß und kalt" oder "Wie lange haben wir uns eigentlich nicht gesehen?"

Während der letzten Chorprobe im November 2020 saßen die Sängerinnen und Sänger eingepackt in Jacken und Schals auf ihren Stühlen. Bei offenen Fenstern und weiten Abständen kam kaum ein wohliges Gefühl auf. Beim Singen konnte man schwerlich ein Vibrato von einem Zähneklappern unterscheiden.
Ein gutes halbes Jahr und einen Lockdown später sah die Situation ganz anders aus. Hochsommerliche Temperaturen trieben uns letzten Donnerstag den Schweiß ins Gesicht, und das trotz gebliebenem Hygienekonzept: Querlüftung und angemessene Abstände!
Manche munkelten, es könnte auch die Aufregung über die erste gemeinsame Chorprobe gewesen sein.
Eins ist auf jeden Fall sicher: Allen wurde es warm ums Herz beim langersehnten Wiedersehen im Sängerheim. Gänsehaut war ein stetiger Begleiter, konnten wir uns doch kaum noch an ein satten Chorklang erinnern.
Am Ende waren nicht nur die Sängerinnen und Sänger glücklich, nein, auch Özer, unserem Dirigenten sah man an, wie zufrieden er war.
Bleibt nur zu hoffen, dass wir nicht noch einmal eine so lange Durststrecke überstehen müssen. 

 

Zum Dorffest dürfen unsere Wassermuscheln leider nicht raus. Vielleicht aber eine Option für heiße Chorproben?

 


What a feeling

Was für ein Gefühl, endlich wieder eine Singstunde in unserem Probenraum im Waldblick erleben zu dürfen. Eine richtige Premiere nach so langer Zeit der Abstinenz! Entsprechend wurde das auch zelebriert. Man konnte nicht einfach über unsere Vereinsgaststätte hereinspaziert kommen. Jede Sängerin und jeder Sänger schritt über die Freitreppe zum Probensaal ins Foyer, wo die Vorstände jeden Einzelnen persönlich begrüßten. Und selbstverständlich wurde keiner eingelassen, der nicht seine Einladung und entsprechende Dokumente  vorweisen konnte! Zum Glück waren alle gut vorbereitet und es musste  niemand "sang- und klanglos" nach Hause geschickt werden.

Glücklicherweise haben wir einen so großen Probenraum!

Drinnen erwartete uns dann ein Özer Dogan, dem die Freude über eine erste Live-Singstunde deutlich anzusehen war. Dank der großzügigen Bestuhlung war der Saal vor allem in der Probe des Frauenchores bestens gefüllt. Aber auch der kleine, exklusive Kreis des Männerchores war nahezu vollständig erschienen.

Und dann ging es auch los. Einsingen, Einzelstimmen, Feilen an schwierigen Passagen. Dann  so nach und nach der Zusammenbau der einzelnen Stimmen und schließlich das erste Lied gemeinsam von Anfang bis Ende in einem Durchgang. Wow ... What  a Feeling!

 


Chorprobe - heute - live ! --10. Juni 2021--

Hurra! Wir dürfen wieder gemeinsam im Waldblick singen! Frauen- und Männerchor machen heute Abend den Auftakt.

Es ist so weit. Das Warten hat ein Ende. Endlich dürfen wir wieder gemeinsam Singen und müssen uns nicht mit Notlösungen in der virtuellen Welt begnügen.

Selbstverständlich gilt auch für uns die 4 G-Regel: Geimpft-Genesen-Getestet-Gesungen. Darüber hinaus wird auch gelüftet, gereinigt und hoffentlich auch viel gelacht.

 

Wichtiger Hinweis:

Achtung, bittet denkt daran ca. 10 bis 15 Minuten vor Beginn der Chorprobe von zu Hause aufzubrechen. Der Weg zum Vereinsheim Waldblick ist etwas länger als der Weg in den heimischen Probenraum im Keller oder Arbeitszimmer!


Sonne gut - alles gut:

Die Sonne steht hoch am Himmel, wie es sich gehört für den Juni und sie ist jetzt auch nicht mehr von Regenwolken verdeckt, wie sie es  im weniger wonnigen Monat Mai dieses Jahr leider viel zu oft war.

Während also Barometer und Thermometer täglich neue Höchstwerte melden, rauschen die Anzeigenwerte der Coronakennzahlen aktuell rasant  in den Keller. Und damit eröffnen sich doch tatsächlich wieder Optionen für ein Leben, wie wir es im letzten Sommer erleben durften. Gaststätten, die tatsächlich Gäste empfangen dürfen und nicht nur als Essensausgabe fingieren sowie Treffen oder Veranstaltungen, die deutlich über die Größe einer Skatrunde hinausgehen. Natürlich wird es nicht so sein wie früher (die Älteren erinnern sich noch an die Sommer vor der Corona-Pandemie). Aber immerhin: Mit Maske, Hygieneregeln und inzwischen einem Test geht so einiges.

Der Waldblick hat wieder geöffnet! Abends ist aber schon um 21 Uhr Schluss. Verhocken bis spät in die Nacht ist noch nicht möglich.

Und auch was Chorproben im Vereinsheim angeht, scheint es einen Silberstreif am Horizont zu geben. Die Verwaltung arbeitet aktuell an einem Hygienekonzept, das den aktuell gültigen Bestimmungen entspricht und hofft, dass wir damit noch in diesem Monat wieder in trauter Runde singen dürfen und an dieser Stelle regelmäßig darauf hinweisen werden.

 


Zoom-Ping-Jam

Was sich zunächst mal wie eine gepflegte Unterhaltung in einer Comic-Sprechblase anhört, ist eine kurze Zusammenfassung der aktuellen Diskussion, wie die virtuellen Chorproben verbessert werden können, da auch weiterhin von gemeinsamen Singstunden im Waldblick nur zu träumen ist.

Das letzte Jahr haben wir uns über die Konferenzplattform Zoom am Donnerstagabend virtuell getroffen. Bei Zoom kann man sich in größerer Runde sehen und hören und das ist ja schon viel in Zeiten wie diesen. Özer hat uns am Piano die Melodien vorgespielt und die Sängerinnen und Sänger haben zu Hause ihre Stimme mitgesungen. Eine Eigenschaft dieses Programms ist, dass im Prinzip immer nur Einer reden kann und die anderen zuhören. Versuchen mehrere gleichzeitig sich zu äußern, macht die Elektronik nicht mit und schaltet irgendjemanden einfach stumm. Bei Diskussion ist das sehr angenehm und sorgt für eine gute Gesprächskultur: Kein ins Wortfallen oder permanente Zwischenrufe. Zum gemeinsamen Singen taugt es dagegen gar nicht, wie man sich leicht vorstellen kann. Deswegen werden bei Zoom-Chorproben die Mikrofone einfach abgeschaltet und zeitgleich mit den Anderen, aber eben nur für sich und nicht gemeinsam. Das ist nett. Man sorgt dafür, dass die Stimme nicht einrostet und man unser Repertoire nicht vergisst. Aber Proben ist etwas anderes. Auf den Nachbarn hören, Feedback vom Chorleiter zu bekommen, etc.: Das alles fehlt. Weil das ein Problem aller Menschen ist, die gemeinsam musizieren wollen, ob in Chören, Musikvereinen, Jazz-Combos, haben findige Tüftler ein neues Programm entwickelt. Angelehnt an die spontanen Jam-Sessions im Jazz und Blues-Bereich gibt es die Plattform Jamulus, die tatsächlich erlaubt,  gemeinsam zu singen, sich gegenseitig zu hören und vom Dirigenten aufmunterndes Lob und Kritik zu bekommen.

Nicht nur fit im Umgang mit schwerem Gerät. Uwe hat dafür gesorgt, dass unsere Online-Proben sich ein bisschen mehr wir Singstunden anfühlen.

Leider sind die technischen Anforderungen etwas umfangreicher als bei Zoom. Es braucht etwas mehr wie ein Handy oder Tablet als Endgerät und die eine oder andere Einstellung erfordert für Manchen gefühlt ein halbes Informatikstudium: Verzögerungszeiten müssen optimiert werden und der Ping unter magische 15 Millisekunden gedrückt werden. Glücklicherweise hat Uwe sich tief in die Materie eingearbeitet und bietet quasi professionelle Hotline-Hilfestellung für Internetnovizen. Der eine oder die andere traut gar den Augen nicht, wenn Uwe per Fernsteuerung das Kommando über den heimischen Bildschirm übernimmt und notwendige Zusatzprogramme downloaded und installiert. Inzwischen haben wir die ersten Proben, bei denen auch gesungen wurde und nicht nur Parameter optimiert wurden, hinter uns. Trotz der einen oder anderen Tücke haben wir festgestellt, dass tatsächlich das Gefühl vom "gemeinsamen Singen" überwiegt.


Ein Jahr ist schnell vorüber...

... so beginnt ein Ohrwurm der Münchener Freiheit. Seit vier Wochen kann man sich in Corona Nostalgie ergehen. "Weißt du noch, Donnerstag vor einem Jahr? Zum ersten Mal musste eine Chorprobe ausfallen".  "Erinnerst du dich noch, Samstag vor einem Jahr? Zum ersten Male konnte unser Vereinsausflug nicht stattfinden". Diese Einjahresrückblicke werden uns wohl noch eine Weile begleiten. Es bleiben ja über 330 Tage des zweiten pandemischen Jahres. Gleichzeitig werden aber die geplanten Termine, die wegen Corona nicht stattfinden können, immer weniger. Terminplanungen, zumindest was Feste oder Vereinsaktivitäten angeht, werden schon lange nicht mehr gemacht. Beim Sängerbund haken wir an diesem Wochenende die letzte Altlast ab: Das Chorwochenende in Neusatz wird natürlich nicht stattfinden. Damit ist unser Terminkalender ab sofort klinisch rein. Eigentlich die beste Gelegenheit sich Gedanken darüber zu machen, was man mit diesem Freiraum alles machen könnte.

 

 

Sobald das Frühjahrswetter es erlaubt, werden wir uns wohl um den Außenbereich unseres Vereinsheim kümmern. Schließlich soll, sobald die Außengastronomie wieder zugelassen ist, unsere Terrasse mit der Sonne um die Wette strahlen. Mediterrane Küche mit Blick ins Grüne und den Baggersee, das ist ein nicht allzu schlechter Ersatz für Sangria auf Malle.

Solange  wir davon noch träumen, treffen wir uns weiterhin am Donnerstag zu virtuellen Sing- und Tratschrunden. Bewundern die Tapeten und Jagdtrophäen im Hintergrund unserer Mitsängerinnen und Mitsänger und freuen uns, wenigstens so ein wenig Zeit miteinander zu verbringen. Und natürlich gibt es auch in der virtuellen Welt immer neue Herausforderungen: Beim Coro arbeitet man an einem neuen gemeinsamen Online-Song und die Männer versuchen die Inbetriebnahme einer etwas komplexeren Technik, mit der gemeinsames Singen tatsächlich ohne Echos, Pfeifen oder Zeitversatz möglich sein soll.  Es wird fleißig gebastelt, probiert und optimiert. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse, aber hoffen darauf, auch bald wieder richtig gemeinsam zu singen. Denn wir alle haben das eingangs erwähnte Lied in den Ohren "...versuchen wir es wieder - solang' man Träume noch leben kann".

 




Men at Work

Das Verkehrsschild, welches  im Deutschen geschlechterneutral als "Achtung Baustelle" bezeichnet wird, weist im Englischen  ausdrücklich darauf hin, dass dort auch gearbeitet wird.

Augenblicklich findet es im Kirschendeich an der Brücke übers Herrenwasser seine Anwendung. Die Gemeinde sorgt dafür, dass wir auch in der Zukunft sicher und trockenen Fußes über das östliche Herrenwaser gelangen und zur Kirschenblüte in Richtung Rhein spazieren können.  Noch ist aber bei unserem Vereinslokal "Waldblick"  Ende Gelände. Einige Baumaschinen stehen auf unserem großen Parkplatz etwas einsam herum. Da aktuell keine Chorproben stattfinden und der Gaststättenbetrieb leider nur Essen zum Mitnehmen anbieten darf, herrscht dort aber keine Parkplatznot. Wer also bei soviel Bauaktivitäten Lust auf leckere Pide, Pizza oder mediterrane Spezialitäten hat, der kann locker vorfahren, um sich für zu Hause oder nach Togo etwas Leckeres abzuholen.


Die sechste Jahreszeit

Dass Vivaldi mit seinen vier Jahreszeiten zwar schöne Musik geschrieben hat, aber inhaltlich falsch lag, wissen nicht nur die Faschingsnarren und Karnevalsprinzen. Denn es gibt ja weit mehr als nur das Quartett aus Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Die fünfte Jahreszeit endete gerade erst letzte Woche am Aschermittwoch. In  normalen Jahren für viele mit Kopfweh, Übergewicht und kaputter Stimme. Dass sich an die Fasnet die Fastenzeit anschließt ist wohlbekannt. Die sich ebenfalls beginnende sechste Jahreszeit ist der breiten Bevölkerung jedoch nahezu kein Begriff. Aber erkundigen Sie sich doch einmal bei ihren Freunden oder Bekannten, die in einem Verein als Vorstand, Kassier oder Schriftführer aktiv sind, was auf sie nach den überstandenen tollen Tagen zukommt.

Ehrungen bilden stets einen Höhepunt einer JHV. Auf unserem Archivbild von 2017 gratuliert Oliver Albrecht

unserem erst kürzlich verstorbenen Ehrenvorsitzenden Reinfried Zimmermann.

 

Die Antwort wird ganz eindeutig ausfallen: Im Februar und März ist die Hochzeit der General-, Jahreshaupt- oder Mitgliederversammlungen. Auch für Vielfachfunktionäre, Bürgermeister und Gemeinderatsmitglieder beginnt ein Sitzungsmarathon, der es in seiner Dichte und Länge der Veranstaltungen locker mit jedem Kappenabend oder jeder Prunksitzung aufnehmen kann. Die Reden, die das vergangene Jahr Revue passieren lassen, sind zwar nicht ganz so lustig, aber meist sehr unterhaltsam, und die Kassenberichte halten oft einmal auch Überraschungen  bereit.

Aber dieses Jahr ist eben alles anders. Während die traditionellen Jahreszeiten mit dem Klimawandel ihre altbekannten Eigenschaften verlieren, macht der fünften und der sechsten Jahreszeit im Jahr 2021 die Corona-Pandemie den Garaus. Aber im Gegensatz zu den Jecken, die Ihre Kostüme ein ganzes Jahr lang im Schrank hängen lassen müssen, können die Vereine Ihre Versammlungen jetzt einfach in der Sommer verschieben. Da kann man die Lüftungsvorschriften prima einhalten ohne zu erfrieren und es gibt genug freie Termine, weil ja alle Vereins-, Dorf- und Straßenfeste ausfallen werden. Also vormerken: Unsere Mitgliederversammlung wird erst am 2. Juli 2021 stattfinden - wenn das Virus mitspielt.

Höhepunkt der sechsten Jahreszeit: Die Jahreshauptversammlung des Sängerbundes.

Zum Abschluss wird traditionell gemeinsam der Badische Sängerspruch gesungen.


Signore delle Cime

 

Wie gerne hätte der Männerchor mit diesem Lied am letzten Samstag von seinem treuen

Sänger Reinfried Zimmermann Abschied genommen.

Das Lied vom Bergsteiger, der vom Gipfel nicht mehr zurückkehrt, gehörte zu den vielen Liedern, die Reinfried immer wieder gerne sang, verbanden sich damit doch seine beiden großen Leidenschaften: Das Bergsteigen und das Singen. Aber die aktuellen Coronabedingungen ließen einen musikalischen Sängergruß leider nicht zu.

 

Und auch Santa Maria breitete nicht wie im Bergsteigerlied ihr weißes Tuch über unserem lieben Sängerkameraden aus. Der Himmel hatte alle seine Schleusen geöffnet, als die große Sängerbundfamilie auf dem Friedhof in Linkenheim ihrem langjährigen Vorsitzenden und Ehrenvorsitzenden die letzte Ehre erwies.

 

Mit einem ergreifenden Nachruf würdigte unsere Vereinsvorsitzende Simone Wildschütz das große Engagement und die prägenden Verdienste ihres Vorgängers im Amt.

 

 


Erfolgreicher Start ins neue Jahr

Mit einer ersten Chorprobe des Frauenchores "Zhardte Töne" und dessen Pendant, dem modernen Männerchor, starteten wir am 7. Januar ins Jahr 2021. Natürlich voll digital und völlig steril. Unser Dirigent Özer motivierte uns, nach trägen Wochen und Feiertagslethargie, uns aktiv vor die Laptopkamera zu begeben. Nach drei Wochen ohne Training mussten die Stimmbänder wieder etwas gelockert werden und der Stimmumfang mit dem Bauchumfang synchronisiert werden. Unser virtuellen Proben laufen inzwischen recht routiniert. Es zeigt sich immer öfter, dass die Ausrede "das mit dem Computer schaff ich nie" genau so falsch ist, wie die Behauptung "ich konnte noch nie singen".

Diese Kisten haben es in sich. Unsere neue Bühne kompakt gelagert wartet mit uns auf bessere Zeiten

Aber nicht nur Stimme und Geist müssen in Form bleiben. Das Fitnessprogramm für Sänger*innen bestand im November und Dezember in Arbeitseinsätzen rund um unser Vereinsheim. Schließlich wollen wir zur Stunde "Null" sofort im Probenraum mit Singen loslegen und nicht erst den Waldblick von Spinnweben befreien müssen, um ihn aus einem Dornröschenschlaf zu wecken.

Als erste Trainingseinheit für den Januar hatte sich unser Vorstand ein mittelschweres Krafttraining ausgedacht. Özer hatte über seine Gesangsvereinsconnection ein gut erhaltenes mehrstufiges Podest für unsere Chorauftritte organisiert. Verpackt in ziemlich schwere Kisten  musste dieses Podestmaterial in Mannheim aus einem finsteren Kellerverlies ans Tageslicht gebracht und im Waldblick sauber eingelagert werden. Das Transportfahrzeug wurde uns freundlicherweise vom Malerbetrieb Heinz Metz zur Verfügung gestellt. Unter Atemschutz in Zweiergruppen ließen einige starke Männer ihre Muskeln spielen und packten gemeinsam an. 

 

In Zukunft noch besser! Für Auftritte wie diesen ist unser "neues" Podest gedacht

 


125 Jahre Sängerbund Linkenheim

Diese Überschrift hatten wir über vielen Veranstaltungen im Jahr 2020 geplant. Einen offiziellen Festempfang mit Vertretern der Gemeinde und den Chorverbänden, einen Festabend für die Mitglieder des Vereins, einen Ehrenmitgliedertag am 17. September, dem Datum, an welchem im Jahr 1895 die Gründungsversammlung stattgefunden hatte. Und natürlich war in diesem Jubiläumsjahr auch wieder ein großes Vereinskonzert geplant. Unter dem Erfolgsrezept "It's Showtime" wollten wir ein besonders buntes und abwechslungsreiches musikalisches Feuerwerk aufbieten, um die Vielseitigkeit und Klasse unserer Chöre zu demonstrieren und natürlich wie jedes Jahr einen Beitrag zum kulturellen Leben der Gemeinde zu leisten.

 

 

Unser Logo für's Jubiläumsjahr. Eigentlich sollte das dieses Jahr häufiger zum Einsatz kommen.

So viele Veranstaltungen und Programme kosten natürlich Geld. Obwohl die Gemeinde die Vereinsarbeit immer auch finanziell unterstützt, klaffte eine beträchtliche Lücke im Festbudget. Bei einer Spendenaktion, die vor einem guten Jahr startete, erfuhr unser Verein eine großartige Unterstützung von Mitgliedern und Freunden, aber auch von vielen Unternehmen hier am Ort. Auf einer Sponsorensäule, die bei allen Veranstaltungen aufgestellt werden sollte, wollten wir unseren Financiers (sofern gewünscht) auch namentlich danken.

Alle Pläne sind natürlich inzwischen Makulatur. Die Spenden halfen uns dafür, die Vereinsarbeit aufrecht zu erhalten, nachdem Einnahmen vom Dorffest oder dem Weihnachtsmarkt dieses Jahr ausfielen. Unser großes Dankeschön wollten wir aber nicht nur auf persönlichem Wege kundtun, sondern auch hier in der Rheinschau  veröffentlichen, denn örtliche Betriebe können sich ein Vereinssponsoring schließlich nur dann leisten, wenn die Bevölkerung die Geschäfte und Unternehmen im Ort nutzt.

 

Unsere Sponsoren im Jubiläumsjahr

Posten und Prosten

Im Anschluss an die Zoomprobe prosten wir uns vor dem Bildschirm einander gemeinsam, aber einsam (unter Einhaltung der Abstandsregelungen und Ausgangsbeschränkungen) zu und posten uns die verschiedensten Glückwünsche fürs Fest und das neue Jahr.

Allen aktiven und passiven Mitgliedern des Vereins, unseren Freunden und Gästen wünschen wir an dieser Stelle schon ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr!


Winterfest

Ob Lockdown oder Coronavorschriften in der Fassung vom 30. November 2020, mit den besonderen Bestimmungen des Landkreises Karlsruhe und den Ausnahmeregelungen für Linkenheim: Feste jeglicher Art sind zur Zeit nicht zulässig. Es gibt aber Dinge, die müssen erledigt werden. Dazu gehört auch die Pflege und Instandhaltung unseres Vereinsheims am Kirschendeich. Und so wie die regelmäßige Kehrwoche steht zu Beginn der kalten Jahreszeit ein Arbeitseinsatz im Kalender, um unsere Probenstätte winterfest zu machen. Rund ums Haus wurde der Besen geschwungen, Büsche und Hecken geschnitten sowie kleinere Reparaturen ausgeführt. Auch im Haus musste die eine oder andere Kleinigkeit in Küche und Keller gerichtet werden. Generalstabsmäßig geplant bekam jeder seinen Arbeitsbereich zugeteilt, um auf keinen Fall den anderen Einsatzkräften zu nahe zu kommen. Einige Arbeiten, die nur im Team zu erledigen waren, wurden selbstverständlich mit Maske in Angriff genommen. Auch wenn die Verpflegung mit Butterbrezeln und Nusszopf wieder erstklassig war, ist der Verzehr unter Einhaltung des Coronabstandes doch eine recht einsame Sache. Glücklicherweise meinte es die Wetterlage gut mit uns und so konnten wir unser gesamtes Arbeitspensum im Trockenen erledigen. Der Waldblick erstrahlt jetzt auch von außen wieder in frischem Glanz. Wer sich davon überzeigen will, kann das gerne tun und so ganz nebenbei bei Esma und Niko eine Kleinigkeit zum Essen mitnehmen.

 

Es gibt (k)einen Nikolaus

Physiker haben schon lange schlüssig bewiesen, dass es keinen Nikolaus geben kann. Beruhend auf der statistischen  Datenlage, dass es auf der ganzen Erde ca. 380 Millionen Beschenkungsberechtigte (Kinder unter 6 Jahren im christlichen Kulturkreis) gibt und alle Geschenke innerhalb maximal 31 Stunden (6. Dezember  0 Uhr in Kiribati bis um 24 Uhr auf den Baker-Inseln) ausgeliefert werden müssen, ergibt sich eine Besuchsfrequenz von fast 1000 Haushalten pro Sekunde. Das bedeutet: Vom Schlitten steigen, Schornsteinklettern und Stiefelfüllen in weniger als einer Millisekunde! Da kommt einem dicken, alten Mann mit schweren Stiefeln der weiße Bart ganz schön ins Flattern.
Da all diese Häuser kreuz und quer über den Globus verteilt sind, liegt diese Verteiltour nicht auf geradem Wege dem Äquator entlang. Im Durchschnitt müssen 3,5 km von Haus zu Haus zurückgelegt werden. Das ergibt eine Gesamtstrecke von über 120 Millionen Kilometern. Nimmt man an, dass der Nikolaus keinerlei Zwangsstopp für Essen, Trinken oder Zollformalitäten einlegen muss, errechnet sich daraus eine Reisegeschwindigkeit von über 1000 Kilometer pro Sekunde. Alexander Gerst, der mit der ISS im 90 Minutenzyklus die Erde umrundete,  tuckerte dazu im  Vergleich mit gemütlichen acht Kilometern pro Sekunde durchs Weltall. Es soll an dieser Stelle nicht weiter auf andere Unannehmlichkeiten wie Luftwiderstand oder Beschleunigungskräfte eingegangen werden. Die Faktenlage ist auch so  erdrückend: Es kann keinen Nikolaus geben.
Erstaunlicherweise fanden am letzten Sonntag (06.12.2020) rund 50 aktive Sängerinnen und Sänger des Sängerbundes Linkenheim einen kleinen Nikolausgruß vor ihrer Haustüre. Unbestätigten Gerüchten nach soll sich tatsächlich eine unbekannte Gestalt verdächtig durch die Gemeinde bewegt haben. Allerdings ohne Schlitten, sondern auf einem Fahrrad und mit einem bunten Nylonrucksack. Es wird sogar behauptet, dieser Nikolaus sei nicht allein gewesen. Möglicherweise besitzt also auch Knecht Ruprecht ein Fahrrad.
 

Unsere ZOOM-Probezeiten, Donnerstag, 10.12.2020

Frauenchor Alt-Stimmen  19:00 - 19:40 Uhr
Frauenchor Sopran-Stimmen  19:45 - 20:25 Uhr
Männerchor  20:30 - 21:10 Uhr


Achtung: Diese Nikoläuse stehen eindeutig zu nahe beieinander.

Ein langer weißer Bart ersetzt gerade bei der Arbeit nicht den vorgeschrieben Mund-Nase-Schutz!

 

Nicht jeder Frisör ist auch ein Coiffeur. Und nicht jeder Gärtner ist in der Lage eine Pflanze so akkurat in Form zu bringen.

Es sei denn, er heißt Gerhard.


Konjunktiv

Corona fordert überall seine Opfer. Nicht nur die Toten und Kranken, die zu beklagen sind. Das Pflegepersonal und Familien mit Kindern oder alten Eltern leiden unter den Belastungen, die das Virus verursacht. Die Künstler und die Gastronomie sowieso, aber jetzt in der Vorweihnachtszeit ganz besonders. Es gibt jedoch auch Gewinner der Krise: Maskenproduzenten, Plexiglasscheibenverkäufer und Online-Händler. Einer, der in Zeiten des Verzichtes und Einschränkungen auch immer öfter ins Rampenlicht tritt, ist der Konjunktiv: Kam uns dieser Verbmodus in etwas altmodischen Sprichwörtern wie "Wenn des Wördle wenn nedd wär, wär mein Vadder Millionär" unter oder etwas plumper als "hätte, hätte, Fahrradkette" rüber, so schafft der Konjunktiv es inzwischen sogar zu Auftritten in der Werbung, um uns ans Sparen fürs Alter zu erinnern. Seine große Bühne haben die "Wären, Hätten und Würden" zur Zeit jedoch in der Berichterstattung von Vereinen.

 

So hätte sich der Stand des Linkenheimer Gesangvereins dieses Jahr auf dem Adventsmarkt präsentiert.

 

Denn über was kann man schreiben, wenn nix geht? Natürlich zuerst mal über ruhmreiche Taten und glorreiche Ereignisse, rauschende Feste und denkwürdige Konzerte in der Vergangenheit. Wenn dieses Repertoire dann erschöpft ist, bleibt nur noch über das zu spekulieren, was wir gerade versäumen. Den Linkenheimer Adventsmarkt zum Beispiel. Er hätte dieses Jahr mal wieder bereits im November stattgefunden. Und wie so oft wäre es ein stimmungsvoller Abend auf dem Rathausplatz geworden. Wie meistens war es ideales Wetter. Die trockene Kälte hätte Lust auf die beliebte Feuerzangenbowle gemacht, ohne dass es aber zu kalt gewesen wäre, dass man hätte frieren müssen. Der Duft von weihnachtlichen Gewürzen und frisch gebrannten Mandeln hätte Menschenscharen an den wunderbar geschmückten Stand des Sängerbundes gelockt. Viele Sängerinnen und Sänger hätten die Gelegenheit genutzt, den Auftakt zur Adventszeit für einen gemütlichen Plausch im Kerzenschein zu verwenden. Freunde des Vereins hätten den Weg zu uns gefunden, weil ihnen die Geselligkeit bei uns immer gefällt. Natürlich hätten sich die Aktiven des Vereins ein bisschen über die viele Arbeit geärgert, die man für sechs Stunden Bewirtung aufwenden musste. Aber selbstverständlich wären alle froh gewesen, wenn gegen Mitternacht ein Großteil des Aufbaus wieder sauber verräumt gewesen wäre. Auch der Schreiber dieser Zeilen wäre zufrieden gewesen. Hätte es doch genügt zu betonen, dass es wieder einmal ein gelungener Abend wie immer gewesen sei und man sich schon jetzt auf die Weihnachtsfeier des Vereins freue.

Ideales Wetter für Feuerzangenbowle hätte auch dieses Jahre wieder für strahlende Gesichter vor und hinter der Theke gesorgt.

 


Radioactive

17. November 2018, kurz vor Mitternacht. Ganz Linkenheim liegt im grauen Herbstnebel. Nur im Bürgerhaus ist noch Licht und großartige Stimmung: Unser großes Showtime-Konzert strebt dem großen Finale zu. Das Publikum weiß nicht so genau, was ihm mehr weh tut. Der Hintern vom langen Sitzen oder die Hände vom vielen Klatschen. Eine Schmerzreduktion auf die Hälfte kann durch Aufstehen gelöst werden. Das hilft fürs Erste schon mal weiter. Der Coro hat inzwischen den Refrain "I'm radioactive - this is the apocalypse" in Endloseschleife geschaltet. Von wegen Endzeitstimmung, die Partystimmung ist auf dem Höhepunkt. Die gelb-lackierte Blechfassrequisite mit dem Strahlensymbol geht nach 60 Jahren Nachbarschaft zum Kernforschungszentrum als netter Gag durch. Unsichtbare Bedrohungen, Einschränkungen der Bewegungsfreiheit, Weltuntergangssstimmung. Wer kümmert sich schon um den Text, wenn die Truppe auf der Bühne eine Wahnsinns-Performance hinlegt.

 

 

 

Showtime 2018: Damals strahlten wir noch alle! Heute hoffen wir, dass unsere Videos und Bilder viral gehen.

 

Zwei Jahre später: Der November ist immer noch grau. Aber das Bürgerhaus hat  schon seit Wochen keine Menschenmengen mehr gesehen und die Lautsprecheranlage nur trockene Diskussionsbeiträge der Gemeinderäte von sich gegeben. Menschenansammlungen ab zwei Personen sind verdächtig. Die Apokalypse wird nicht mehr im Dubstep abgefeiert, sondern lässt die Bewohner nur noch träge durch die Straßen schleichen. Nicht die viel gefürchtete Atomtechnik hat uns erwischt. Die Natur hat zugeschlagen. Ein kleiner Virus, einfach mal aus dem Tierreich zu den Menschen auf Besuch und dann rund um die Welt auf Entdeckertour gegangen, hält uns in Schach. Keine Konzerte, keine Party, keine gemeinsamen Proben im Waldblick: "This is the Apocalypse". Was wir dagegen unternehmen? Wir singen!  Und natürlich steht dieser Song auch in den Online-Proben bei uns immer noch hoch im Kurs. Die Musik ist einfach klasse. Und über den Text nachdenken lohnt sich sowieso immer.

 


Im Herbst fallen die Blätter

und dieses Jahr auch alle Veranstaltungen aus. Nicht nur unser großes Jubiläumskonzert konnte nicht stattfinden sondern auch die Veranstaltungen, die wir wenigstens im kleineren Rahmen veranstalten wollten. Schließlich wollen wir nicht immer nur jammern und uns aseptisch bei Online-Proben treffen. Also wurde versucht nach größeren Probenräumen zu suchen, um auch mal wieder in voller Chorstärke zu singen. Die Gemeinde unterstützte uns dabei auch und wäre der November seinem grauen Charakter nicht  treu geblieben, hätten wir an dieser Stelle einen Bericht über ein gemeinsames Chorwochenende veröffentlichen können. Mit den eingeübten Liedern wäre es dann möglich gewesen in der Adventszeit "open air" und mit viel Abstand  bei einem Tässchen Glühwein uns mal wieder zu Gehör zu bringen. Wir wollen als Verein ja nicht in Vergessenheit geraten. Nun ja, wir werden versuchen weiter kreativ zu bleiben und nach Wegen zu suchen um unser Hobby möglichst naturgetreu ausüben zu können. 

 



Pegel Maxau

Wer in Karlsruhe oder in der Nähe wohnt, der kennt natürlich auch Maxau. Für Auswärtige ist dieser kleine Weiler, der nicht einmal den Status eines Stadtteils genießt nahezu unbekannt. Sobald aber eine ausgedehnte Starkregenperiode über dem Land liegt, schafft es Maxau in alle Schlagzeilen. Der Pegel Maxau wird zum Gradmesser der Bedrohung durch ein  Rheinhochwasser. Von Mannheim bis Köln blicken die Anlieger auf die Wasserstandsmeldungen aus Karlsruhe. Stündlich wartet man auf News aus dem Radio oder Internet: Steigt der Pegel weiter oder fällt er endlich? Muss man bald Sandsäcke vor die Haustüren legen oder den Keller leer räumen?

Seit Corona haben die Zahlen des RKIs den Pegel Maxau weit in den Schatten gestellt und in den letzten Tagen hängen unsere Blicke wieder ganz an den Zahlenwerten aus dem Berliner Forschungsinstitut. Steigen die Zahlen weiter an? Liegt unser Kreis noch im grünen Bereich? Wie viele neue Fälle werden  für unsere Gemeinde gemeldet? Schließlich hängen alle unsere Aktivitäten von diese Zahlen ab.

Für den Sängerbund ist immer der Mittwochabend ausschlaggebend. Dann setzt sich der Vorstand zusammen und versucht, aus der aktuellen Zahlenlage eine vernünftige Entscheidung für unsere Chorproben zu finden. Dürfen wir noch live proben oder ist es schon verboten? Leider ist die Entscheidung meist nicht so einfach. Was ist, wenn die Grenzwerte noch nicht erreicht sind, aber der Anstieg extrem schnell verläuft. Sollen wir dann sicherheitshalber lieber doch nicht vor Ort proben? Jetzt ist der Vorstand in der schwierigen Situation, die richtige Entscheidung treffen zu müssen. Denn wenn sich trotz korrekter Rechtslage eine Sängerin oder ein Sänger infiziert, dann hat uns alle das Virus eingeholt und konfrontiert uns direkt mit der Gefahrenlage.

Aus diesem Grund gilt der hier abgedruckte Probenplan nur bedingt. Wie gewohnt erfolgt die Information darüber, ob wir uns im "Waldblick" treffen oder am Bildschirm per E-Mail oder soziale Netzwerke.


Crescendo

Nachdem wir ein langes halbes Jahr so gut wie keinen Probenbetrieb hatten und nur Pausenzeichen gesehen haben, starteten wir im Sommer ganz vorsichtig mit einem leichten pianissimo und fahren seit September den Chorbetrieb mit einem gemäßigten Crescendo wieder hoch. Dabei stellen wir mit viel Aufwand sicher, dass die neue Risikofreizeitbeschäftigung Singen zu keinen neuen Infektionen führt. Auch wenn vieles neu und ungewohnt ist, dominiert doch immer mehr auch wieder die Freude am gemeinsamen Musizieren. Und das motiviert uns auch wieder, für die Zukunft zu planen. Natürlich kann das für den November als großes Finale Furioso des Jubiläumsjahres geplante  Konzert nicht stattfinden, aber die Ideen für kleinere Veranstaltungen noch vor Weihnachten nehmen immer mehr Gestalt an. 

 


Eine halbe Portion

ist nicht wirklich viel. Korrekterweise sollte die Menge auf dem Teller natürlich genau 50 % sein. Aber meistens ist es einfach nur ein bisschen weniger. Wer aber mit der halben Portion nicht sein Essen meint,  sondern sein Gegenüber, für den ist die Hälfte maximal die Obergrenze der Wertschätzung, die er bereit ist aufzubringen. Und zunächst scheint es unverständlich zu sein, dass man jemanden zwar in aller Freundschaft auch mal "Du Dackel" nennen darf, aber mit der Bezeichnung "Du Halbdackel" schon beinahe eine gerichtsrelevante Beleidigung auffährt. Begründung: Wer so blöd ist, es nicht einmal schafft, ein ganzer Dackel zu sein, muss wohl ein kompletter Vollidiot sein.

Man sieht: Das mit der Hälfte ist nicht ganz einfach. Das merken wir auch bei der schwierigen mathematischen Operation, unsere Chöre zum Proben in zwei Hälften zu dividieren. Denn leider ist unser Probensaal nicht ausreichend groß, damit alle gemeinsam singen dürfen. Also muss die Schere angesetzt werden. Aber wie? Durchzählen und dann proben die ungeraden Choristen von acht bis neun und die geraden neun bis zehn. Oder lieber zuerst die hohen Stimmen zusammen und danach die tiefen? Aber dann könnte der Chorleiter ja eventuell auf einmal eine bessere Hälfte identifizieren.

Wir haben jetzt für's erste eine Lösung gefunden: Zuerst die eine Hälfte und danach die andere. Aber immer mit der Hoffnung auf eine baldige gemeinsame Probe. Immerhin dürfen wir ja nach der Singstunde gemeinsam ein Gläschen trinken. Und da sind wir dann meistens einer Meinung: Unsere Gläser sind nicht halb leer, sondern halb voll. Unser Optimismus und die gute  Laune fallen dem Virus nicht so schnell zum Opfer.

 


Herbstanfang

So langsam verabschiedet sich der Sommer und wir werden bei unseren Proben die ersten Bewährungsproben bestehen müssen. Beim Lüften werden wir nicht mit Schnaken belästigt, sondern eher unter kalten Nordwinden leiden. Da wird wohl nichts anderes helfen als warm anziehen. Aber damit beugen wir auf jeden Fall auch allen anderen Erkältungserkrankungen vor. Getreu dem Motto "Singen hält gesund" , weil Glückshormone und mentale Faktoren den Immunstatus stärken, werden wir jeglichen Viren widerstehen. Und wer daran glaubt, hat eine Portion Extraschutz.

 


Ständchen und mehr:

In der letzten Woche gab es gleich zwei spannende Tage für uns Sängerinnen und Sänger und natürlich auch unseren Dirigenten.
Denn am Samstag nahmen wir kurzerhand die Hildastraße in Beschlag und sangen unserer Ursel zu ihrem 80. Geburtstag in "coronakonformer" Aufstellung ein Ständchen, das auch die Nachbarschaft erfreute. Endlich hörte man mal wieder Livemusik! Noch einmal wünschen wir dir, liebe Ursel, alles Gute. Bleib so, wie du bist!




Der zweite aufregende Moment letzte Woche waren am Donnerstag unsere ersten Singstunden im "Waldblick-Saal" unter Corona.
Wir sind glücklich und froh, endlich wieder unserem Hobby nachkommen zu können, auch wenn es noch lang nicht so sein wird wie früher. Die Tatsache, dass wir nur mit kleinen Gruppen proben können, um der Corona-Verordnung gerecht zu werden, schränkt die Arbeit ein und verkürzt dadurch natürlich auch die Probezeit. Aber wir haben im letzten halben Jahr schon so vieles geschafft, dass wir uns dadurch nicht unterkriegen lassen.

Irgendwann wird es auch wieder heißen: Vorhang auf,  it's "Showtime"!


Der Spätsommer zeigt sich von seiner besten Seite und unser Redakteur hat sich ein schönes Sonnenplätzchen gesucht, an dem er seinen wohlverdienten Urlaub genießt.

Campingurlaub - Abstandsregeln gelten auch für Rheinschauredakteure.

Wir möchten unsere Leser trotzdem wie gewohnt auf dem Laufenden halten und daher haben sich diese Woche die "freien Mitarbeiter" um den Artikel gekümmert.

 

Neustart

Es wurde ausgemessen. Stühle wurden Probe gestellt. Die Köpfe rauchten beim Ausarbeiten des Hygienekonzepts. Es wurde diskutiert, abgefragt und informiert. Und endlich ist es soweit. Wir proben wieder! Gemeinsam und live!
Unter Einhaltung aller Vorschriften werden wir in Kleingruppen loslegen und unseren Saal wieder mit Tönen füllen. Schließlich gilt trotz aller Umstände das Zitat "Nach dem Konzert ist vor dem Konzert".
Und normalerweise wären wir jetzt in der heißen Phase vor unserem alle zwei Jahre stattfindenden Konzert Showtime! Texte lernen, Choreografie üben, Kostüme vorbereiten und Bühnenbild gestalten, alles ist in den Hintergrund gerückt. Ein schweres und auch trauriges Jahr für unseren Verein.
Aber Stopp! Wir lassen uns nicht unterkriegen! Wir werden auch in Zukunft die Bühne rocken! Das Publikum begeistern! Wir kämpfen und haben vor allem wieder gemeinsam Spaß!

Das waren noch Zeiten.


Der Vorstand hat sich darüber hinaus dazu entschieden, noch keine Proben für den gemischten Chor anzusetzen, da wir unserer ältere, als Risikogruppe geltende Generation mit Sorge gegenübertreten und sie schützen möchten.
In diesem Sinne - passt auf euch auf und bleibt alle gesund!

 


Sommerpause

Für die nächsten 6 Wochen gibt es kein Open-Air-Singen am "Waldblick" und auch keine virtuellen Proben per Zoom vom heimischen Kämmerchen aus. Wir machen Sommerpause und hoffen, dass, wenn alle gesund und munter aus dem Urlaub zurück sind, wir Mittel und Wege finden werden, einen halbwegs sinnvollen Probenbetrieb auf die Beine zu stellen.

Letzte Chorprobe vor den Ferien anno 2006. Jeder Chor trug zur abendlichen Unterhaltung bei. 

Während der probenfreien Zeit wollen wir den Daheimgebliebenen jeden Donnerstagabend die Möglichkeit geben, sich im Kreise der Sängerfamilie zu treffen. Wie das Ferienprogramm genau aussehen wird, ist noch nicht ganz klar. Fest steht aber, dass wir uns zum Abschluss immer bei Esma und Niko treffen werden. Wenn unsere Wirtsleute schon den ganzen Sommer zu Hause bleiben und das Restaurant geöffnet bleibt, wollen wir das gerne nutzen, um die lauen Sommerabende auf der Terrasse zu verbringen. Zusammen mit Lammspieß und Raki ist das dann fast wie in mediterranen Gefilden.

Da heute der erste Ferientag ist, treffen wir uns zum Rückblick auf das letzte Halbjahr. Im Zeugnis haben wir  für den Chorbetrieb zwar ein "ungenügend"  stehen, dafür haben sich Mitglieder und der Vorstand bei Verhalten und Mitarbeit jeweils eine glatte Eins verdient. Der Zusammenhalt und das Engagement in der Krisensituation war oft beeindruckend. Auch wenn mal die K.. am dampfen war, fanden sich Helfer, um den Betrieb in und um den "Waldblick" am Laufen zu halten.

 


Ferien! - Von was?

Die Sommerferien stehen vor der Tür. Aber seit März waren kaum Schüler im Unterricht, kein Student in einer Vorlesung, und auch die Kitas blieben fast alle zu. Von was will man sich da erholen? Die große Freude aufs Nixtun kommt nur wenig auf. Bei uns im Chor haben wir so langsam wieder Fahrt aufgenommen und uns an das zusammen Singen gewöhnt. Und jetzt soll es schon wieder rum sein?

Also, diesen Donnerstag noch mal Daumendrücken für Open-Air-Wetter! Und nächsten Donnerstag für ein kleines Aurevoir-Happening am "Waldblick". Mit Abstand, aber trotzdem mit viel Stimmung.

 

Hurra Ferien - wir sind gespannt auf die Urlaubsgrüße 2020


An Siebenschläfer

war das Wetter dieses Jahr wunderbar. Gute Voraussetzung für das Wetter in den nächsten Wochen. Denn laut einer alten Bauernregel soll das Wetter an diesem Tag so ähnlich für die nächsten sieben Wochen bleiben.

 

 

Damit könnten wir unsere immer beliebter werdende Open-Air-Singstunde noch einige Male abhalten. Weil Regeln aber keine Gesetze sind und sich kein Rechtsanspruch daraus ableiten lässt, kann es am Donnerstag auch unpassendes Wetter sein. Deswegen auch heute wieder zwei Vorschläge.

Bei gutem Wetter

Auf dem Open-Air-Gelände vor dem "Waldblick"
Gemischter Chor: 18:30 Uhr
Moderne Chöre: 19:30 Uhr

Was gutes Wetter ist, entscheidet der Vorstand (der ja alles auch vorbereiten muss). Von ihm erhaltet Ihr auch eine Benachrichtigung (WhatsApp oder Telefon), dass unter freiem Himmel gesungen wird. Wenn ihr nichts hört, ist schlechtes Wetter und es findet nicht statt.

Bei schlechtem Wetter

Am Bildschirm von zu Hause per Zoom
Moderner Frauenchor

Alt:        19:30 Uhr

Sopran:  20:00 Uhr

Moderner Männerchor (alle):  20:40 Uhr

 


Wer die Wahl hat...

Auch diese Woche möchten wir gerne eine gemeinsame Singstunde unter freiem Himmel anbieten. Allein das Wetter spielt dann doch nicht immer so mit.

 

Deswegen gibt es heute zwei Vorschläge

Bei gutem Wetter

Auf dem Open-Air-Gelände vor dem "Waldblick":

Gemischter Chor:  18:30 Uhr

Moderne Chöre:    19:30 Uhr

 

Was gutes Wetter ist entscheidet der Vorstand (der ja alles auch vorbereiten muss). Von ihm erhaltet Ihr auch eine Benachrichtigung (WhatsApp oder Telefon), dass unter freiem Himmel gesungen wird. Wenn ihr nichts hört, ist schlechtes Wetter und es findet nicht statt.

 

Bei schlechtem Wetter

Am Bildschirm von zu Hause per Zoom:

Coro Minuetteo (alle):  20:00 Uhr

 

Immer schön der Reihe nach. Vorbereitung zur Open-Air-Probe. Die Handdesinfektion ist obligatorisch. Sonnencreme wird empfohlen.


Open Air

Chorproben sind wieder erlaubt. Theoretisch. Es gelten aber strengste Auflagen für die Durchführung und für den Probenraum. Für knapp dreißig Menschen braucht es nahezu fussballfeldgroße  Säle mit einer Lüftung beinahe in Orkanstärke. Dazu kommen Regelungen für separate Eingänge und Ausgänge, um sich in keiner Situation zu nahe zu kommen.

 

Gemischter Chor von oben. Bloß gut, dass unser Parkplatz so groß ist.

Warum also nicht die Singstunde gleich ins Freie verlegen? Schließlich sind die lauen Sommerabende die Hauptsaison für Veranstaltungen unter freiem Himmel. Der große Parkplatz vor dem "Waldblick" bietet reichlich Platz, und so wurden kurzerhand die Stühle  coronakonform aufgestellt, mit einer Nummer versehen und schon waren die wesentlichen Sicherheitsauflagen umgesetzt. Fix noch per Flatterband einen begegnungsfreien Zugang mit Handdesinfektionsstation eingerichtet, und schon konnten die Sängerinnen und Sänger Platz nehmen. Zunächst trafen sich die Männer und Frauen des gemischten Chores, im Anschluss und kurzer Sterilisierungspause dann die modernen Chöre. Özer verwandelte dieses erste Wiedersehen nach fast vier Monaten in einen bunten Liederabend. Die unterschiedlichsten Lieder der verschiedenen Chorgattungen wechselten sich miteinander ab: traditionell und modern, flott oder besinnlich. Für jeden war etwas geboten. Singen im Freien ist zwar nur bedingt grammywürdig, aber der Sound der vielen Stimmen im Freien hat durchaus seinen Charme. Die Sängerinnen und Sänger trotzten den schwierigen Bedingungen und ließen sich kaum vom Pkw-Verkehr im Hintergrund stören, noch von den vorbeidonnernden Erntemaschinen aus der Ruhe bringen. Selbst der eine oder die andere Gassigängerin nötigte ihren Hund zu einer Kunstpause auf dem gegenüberliegenden Fußweg.     
Der stimmungsvolle Abend klang in gemütlicher, aber natürlich ebenfalls coronakonformer Runde auf der Terrasse des "Waldblicks" aus.

 

Auch die modernen Chöre wahrten den notwendigen Abstand. Mit Sicherheit ein interessantes Ergebnis: Der Corona-Sound!

Chorproben, Donnerstag 2. Juli , per Videokonferenz

Frauenchor (Alt) 19:45 Uhr

Frauenchor (Sopran) 20:15 Uhr
Männerchor  21:05 Uhr

 

Die Wettervorhersage

Bei Redaktionsschluss stand noch nicht fest, wie das Wetter heute Abend sein wird und wo der aktuelle Coronawarnpegelstand liegt. Falls es beide Umstände erlauben, werden wir eine weitere Serenadenprobe vor dem "Waldblick" durchführen. Das würde aber per Whatsapp-Benachrichtigungen oder Telefon bekannt gegeben. Wenn ihr nichts hört, findet auch nichts statt.


Rot, rot, rot sind alle meine Kleider...

...weil mein Schatz ein Feuerwehrmann ist, wäre am Samstag das passende Lied gewesen, um unsere örtlichen Floriansjünger zu begrüßen, die morgens am  "Waldblick" anrückten, um Hilfe zu leisten. Glücklicherweise war nicht die Kernkompetenz "Löschen" gefragt, aber Wasser, insbesondere wenn es unter hohem Druck verabreicht wird, kann auch in anderen Notlagen helfen. Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken, dass die Feuerwehr bei uns einmal mehr unter Beweis gestellt hat, welche Fähigkeiten sie besitzt und wie wichtig es ist, so eine erfahrene und gut ausgerüstete Truppe in unserer Gemeinde zu haben.

Einem Besuch in unserem Vereinsgaststätte bei Esma und Niko steht also auch in Zukunft nichts mehr im Weg. Und falls es aus der Küche etwas rauchen sollte, dann höchstens, weil auf dem Grill leckere mediterrane Spezialitäten zubereitet werden.

 

Ohne Leiter und Vollschutz rückte die Linkenheimer Feuerwehr am „Waldblick" an.

Nicht nur bei Feuer ein verlässlicher Helfer in Notlagen.

 

Parkplatz-Open-Air

Seit dem Wochenende ist nun auch kalendarischer Sommer. Und das Wetter scheint sich auch danach zu richten. Das könnte in Kombination mit den aktuellen Corona-Verordnungen dazu führen, dass endlich mal wieder gemeinsam gesungen werden kann. Gemeinsam mit Özer wollen wir im Freien zusammen singen. Ab 18:30 Uhr treffen sich die Sängerinnen und Sänger des gemischten Chores. Ab 19:30 Uhr kommen dann alle Mitglieder der modernen Chöre zum "Waldblick". Es wird ein großes Experiment. Bringt alle gute Laune mit und ein wenig Geduld, um alle Regularien einzuhalten und keine unnötigen Risiken einzugehen.

Achtung, an alle treuen Teilnehmer der Online-Proben: Denkt daran, die Fahrt zu unserem Vereinsheim dauert länger als ein Mausklick zum Einloggen!

 

Chorproben (25.06.2020) am "Waldblick"

Gemischter Chor:                       18:30 Uhr

Alle modernen Chöre (m/w/d)  19:30 Uhr


Bungee-Jumping war gestern

Was haben wir alles versucht, um uns den ultimativen Kick zu geben. Eine Fahrt mit der schnellsten Achterbahn im Freizeitpark, ein Sturz vom Freefalltower oder gar ein Sprung von einer Brücke kopfüber in den Abgrund. Nichts, was wir unversucht ließen, um zu beweisen, dass auch wir echt harte Kerls sein können.  Als Sängerin und Sänger wurde man ja doch eher in die Softie-Ecke gesteckt.

Aber andererseits freuen wir uns, ein Hobby zu haben, bei dem man auch über 40 noch zu den Jungen gehört, während man beim Fußball bereits mit 30 Jahren sein Gnadenbrot in der Altherrenmannschaft bekommt.

Mit Corona hat sich aber alles geändert: Fußballmatches mit Bodychecks von verschwitzten Kickern oder hautenge Deckung beim Basketballspiel. Geht wieder. Klarerweise alles ohne Zuschauer. Aber auch ohne Zollstock, damit der Abstand von Sportlerin zu Sportler ganz sicher eingehalten werden kann.

Was heute wirklich gefährlich scheint, ist das Singen im Chor. Behörden und Ämter warnen dringendst, sich durch Chorproben in Lebensgefahr zu begeben. Dort schwirren die Viren besonders wild durcheinander. Tröpfchen und Aerosole transportieren ihre gefährliche Fahrt durch den Probenraum. Intensives Ein- und Ausatmen verstärkt die Belastung der Atmosphäre mit Schwebeteilchen. Besonders weit gelangen durch höchste Schallfrequenzen beschleunigte Partikel, so dass offensichtlich besonders von Sopranistinnen extreme Gefahren ausgehen sollen.

Weil wir letztendlich aber dann doch lieber über Helden singen, als uns selbst als solche zu beweisen, werden wir bis nach den Sommerferien unsere Chorproben online abhalten oder eventuell versuchen, im Outdoor-Bereich in kleineren Gruppen erste Annäherungsversuche zu machen. 

Immerhin eine gute Nachricht ist, dass wir uns in kleineren Gruppen auf der Terrasse im "Waldblick" treffen können. Interessenten, die ein Hobby für Nachcoronazeiten suchen, dürfen uns dort gerne ansprechen und beim gemütlichen Beisammensein erfahren, was man im Chor so alles erleben kann. Auch wenn es vielleicht doch nicht ganz so atemberaubend ist wie Bungee-Jumping.

 


Pfingstferien

Pünktlich zum Ferienbeginn gibt es tatsächlich Lockerungen, und der eine oder andere Urlaub kann doch noch angetreten werden. Statt Malle vielleicht nur in die Eifel oder in der freien Zeit die nähere Umgebung von zu Hause aus erkunden. Hauptsache Tapetenwechsel! Kleinere Gruppen dürfen sich jetzt auch wieder  treffen. Warum nicht mit dem Bass von nebenan ein Bier trinken gehen oder sich  auf einen Hugo mit der Sopranistin von gegenüber auf der Terrasse beim "Waldblick" verabreden. Frei nach dem Motto "Tea for two" oder "Bier zu viert". Gesprächsthemen gibt es ja genug.

Ganz so schnuckelig sitzt man zur Zeit noch nicht im Freien. Aber mit Abstand sehr viel besser als allein daheim.


Zwei Monate ohne

Kaum zu glauben, aber inzwischen sind es schon zwei Monate, dass wir ohne unsere
wöchentlichen Chorproben im Vereinsheim auskommen müssen. Zwei Monate ist es her,
dass wir unser Alltagsleben radikal umkrempeln mussten. Viele Dinge sind passiert und an
manche erinnern wir uns schon fast nicht mehr. Leere Toilettenpapierregale? Das muss
schon Ewigkeiten her sein. Immerhin haben wir gerade genügend Zeit mit den immensen
Vorräten der damals so begehrten Rollen, die wir alle rechtzeitig eingelagert hatten, allen
möglichen Unsinn anzustellen.
Nachdem das Virus seine exponentielle Ausbreitung fürs Erste eingestellt hat, rollt jetzt
immer noch die erste Welle der Klopapierchallenge durchs Internet. Irgendjemand drehte
ein lustiges Filmchen, wie die weiße Rollenware die einsamen Vereinsmitglieder zu Hause
über eine gemeinsame Aktion doch irgendwie in Verbindung hält. Der Clip wird in den
sozialen Netzwerken veröffentlicht und man nominiert drei weitere Vereine, doch dasselbe
Spielchen zu machen. Haben wir bei Corona inzwischen den Ausbreitungsfaktor R unter
Eins gedrückt, sorgt der Klopapierfaktor R gleich Drei für lawinenartige wachsende
Unterhaltung im Internet. Man kann über die Qualität mancher im Netz verbreiteten
Filmchen sicher geteilter Meinung sein. Unser Kreativteam des Sängerbundes hat auf
jeden Fall ein kleines Meisterwerk geschaffen. Nicht nur witzig, sondern auch technisch
perfekt umgesetzt bringt der Videoclip unsere Freude am Singen einfach klasse rüber. Es
lohnt sich, den Clip auf jeden Fall mal anzuschauen. Und wie es sich gehört, haben auch
wir weitere Chöre animiert es uns gleich zu tun. Auch die Weibrations, mit denen wir schon
einige Male gemeinsame auf der Bühne standen, haben einen tollen Film gedreht.
Sängerinnen und Sänger sind eben kreative Köpfe und bleiben auch ohne gemeinsame
Chorproben eng miteinander verbunden.

Gaaanz  wichtig für die Stimmbänder: Viel trinken! Auch unser Dirigent hatte seinen Auftritt im Toilettenpapiervideo

...hier geht es zum Video auf facebook

...hier geht es zum Video auf Amazon

Zwei Monate weiter

In 8 Wochen beginnen die Sommerferien. Was wird bis dahin passieren? Erste Gerüchte
sind im Umlauf, dass ab dem 2. Juni bereits wieder gemeinsame Chorproben möglich sein
sollen. Nach den bisher bekannten Auflagen scheint uns das wenig attraktiv zu sein. Drei
bis fünf Meter Abstand, eventuelle Trennwände und Maskenpflicht, kann man akzeptieren
wenn es wirtschaftlich notwendig wäre. Aber Spaß und Freude verbreitet das sicher nicht.
Und das Gemeinschaftsgefühl, das einen Verein ausmacht, kommt auch nur bedingt auf,
wenn man befürchten muss, sich gemeinsam zu infizieren.

Sobald die Lage besser und die Auflagen überschaubarer werden, werden wir
selbstverständlich prüfen, wie es weitergeht. An Ideen für gemeinsame Aktionen in kleinen
Gruppen oder übers Internet fehlt es uns derweil nicht.

Chorproben, Donnerstag 28. Mai

Frauenchor (Alt) 19:45 Uhr

Frauenchor (Sopran) 20:15 Uhr
Männerchor  21:00 Uhr

 


Unser Vereinsheim öffnet wieder seine Pforten

Seit Montag kann man  auch wieder im Waldblick essen. Mit Betonung auf "im". Seit einigen Wochen konnte man die leckeren Speisen bei Esma und Niko nur für den Verzehr zu Hause abholen.  Jetzt darf man sich wieder als Gast, je nach Witterungslage auf der Terrasse oder in der Gaststätte, in gewohnter Manier bewirten lassen. Unser Vorstand hatte am Wochenende mit dem Zollstock in der Hand  und der Corona-Verordnung unter dem Arm dafür gesorgt, dass Tische und Stühle so angeordnet sind, dass allen Vorschriften genüge getan ist! 

Selbstverständlich können Sie aber auch weiterhin den Mitnahmeservice in Anspruch nehmen.

Im Orangenhain in Spanien oder Italien? Leider noch nicht, aber auf der Terrasse im Waldbblick dürfen wir jetzt endlich wieder ganz normal bewirtet werden.

Wenn das keine gute Aussichten sind!

Auf die Plätze - Fertig - Vielleicht...

Eigentlich hatten wir alle auch beim Singen auf das Los gewartet. Endlich eine klare Ansage. Aber das Leben ist eben nicht so.

Von der Bundeswehruniversität liegt uns eine Pressemeldung vom 7. Mai 2020 vor, dass beim Chorsingen unter Einhaltung von geeigneten Sicherheitsmaßnahmen eine Infektionsgefahr relativ gering ist. Professor C. Kähler, vom Institut für Strömungsmechanik und Aerodynamik hat entsprechende Berechnungen durchgeführt und ist der Meinung, dass bei guter Lüftung, ausreichend Abstand und wenn möglich dem Tragen eines Mundschutzes kaum Gefahren drohen. Herr Kähler ist sicher ein ausgewiesener Naturwissenschaftler, aber nicht unbedingt vertraut mit der Praxis des Singens. Andererseits berichtet der Süddeutsche Rundfunk auf seiner Internetseite von mehreren Todesfällen durch Corona. Bereits im März waren in Amsterdam bei einem Chorkonzert 100 Sänger/innen infiziert worden, von denen vier starben.

Was bedeutet das für unsere Chorproben? Die Welt ist nicht einfach nur schwarz oder weiß. Wir durchleben gerade immer noch eine Phase der Ungewissheit. Natürlich brennen wir darauf, endlich wieder gemeinsam in unserem vertrauten Probenraum zu singen. Aber wir wollen natürlich keineswegs einen möglichen Hotspot für erneute Erkrankungen in unserer Gemeinde bilden. Die Statistik für Linkenheim-Hochstetten sieht gut aus und soll möglichst auch so bleiben.

 

Traurige Nachrichten

erreichen uns gerade aus aller Welt. Wenn aber ein  Mitglied unserer Sängerfamilie aus unserer Mitte gerissen wird, ist das besonders schmerzlich. Am Dienstag mussten wir von unserer treuen Sängerin Loni Zimmermann Abschied nehmen. Unser Mitgefühl gilt insbesondere Ihrem Ehemann und unserem Mitsänger Bruno Zimmermann.

 


 

Einmal auf das Cover einer Zeitschrift kommen ...